Renaissance der Start-ups als Mieter

Andreas Rehberg zu den Gründen, warum Start-ups auf dem Büromarkt Hamburg wieder gern gesehene Mieter sind


News | Hamburg
10.01.2022


Wir alle erinnern uns an den Dotcomboom zur Jahrtausendwende und den tiefen Fall der gehypten Start-ups. Danach beäugten Vermieter junge Unternehmen mit ausgefallenen Geschäftsideen eher kritisch und bevorzugten stattdessen langfristig solvente Mieter.

Heute spielen Start-ups erneut eine Rolle auf dem Büromarkt Hamburg. Woran liegt das?
 
Foto Start-up-MitarbeiterMittlerweile verfügen Start-ups über belastbare Businesspläne und finanzkräftige Investoren im Rücken. Es gibt keine Welle der Gründungseuphorie, die zu massiven Spekulationen und Überbewertungen führt. Dadurch sind Vermieter offener als früher und akzeptieren Start-ups wieder als relevante Mietinteressenten.
 
Darüber hinaus verfolgen Eigentümer von Bürogebäuden heute häufig einen anderen unternehmerischen Ansatz. Nicht selten identifizieren sie sich mit den Vorhaben ihrer Start-up-Mieter und wollen sich an ihnen beteiligen. Ebenso wie bei anderen unternehmerischen Entscheidungen auch nehmen sie dabei ein gewisses Risiko in Kauf.
 
Die Start-ups von heute tummeln sich auch nicht mehr ausschließlich in der Tech-Branche. Natürlich bleiben Technik und Digitalisierung wichtige Geschäftsfelder für sie.

Aber anders als früher ist Digitalisierung mittlerweile zu einem integralen Bestandteil vieler Start-up-Geschäftsmodelle geworden, ohne den sie gar nicht funktionieren würden. Durch ein verändertes Mindset engagieren sich Start-ups heute beispielsweise in den Bereichen Food, Gesundheit, Umwelttechnik, erneuerbare Energien oder Elektromobilität.
 
Foto Andreas RehbergKünstlicher Fisch- und Fleischersatz, 3D-Druck von Schuhbekleidung, intelligente Personalplanungstools, auf Künstlicher Intelligenz basierendes Immobilien-Asset-Management, komplette virtuelle Erlebnis- oder Verkaufsräume – die Liste an Themen, mit denen sich Hamburger Start-ups beschäftigen, ist lang. Auch das minimiert das Risiko für Investoren und Vermieter.

Zeigen alle Beteiligten Durchhaltevermögen, können dabei neue Leuchttürme entstehen – wie beispielsweise das Miniatur Wunderland oder das erste deutsche „Einhorn“ About You. Und das erfreulicherweise in Hamburg.

Momentan gibt es in der Elbmetropole rund 700 Start-ups, hat die Gründerplattform Hamburg Startups ermittelt. Die hanseatischen Neugründungen finden u. a. in der Innenstadt, St. Pauli, Eppendorf oder Winterhude ein passendes Umfeld - und aufgeschlossene Vermieter.

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