Stabiler Markt für Zinshäuser trotzt der Krise

Das Zinshaus-Team von G&B gibt einen Marktüberblick


News | Hamburg
03.11.2020


Die Corona-Pandemie macht deutlich, welche Immobilienarten sich als besonders wertstabil und krisensicher erweisen. Sehr begehrt ist und bleibt das Marktsegment Wohnen, worunter auch Zinshäuser fallen. Das Zinshaus-Team von Grossmann & Berger (G&B) gibt einen Einblick in die gegenwärtige Marktlage.
 

Größere Nachfrage nach Zinshäusern zieht Anleger in B- und C-Lagen

In Krisenzeiten wägen Anleger sehr genau ab, wo sie ihr Geld investieren. Zinshäuser stellen eine vergleichsweise inflationssichere Investitionsmöglichkeit dar. „Der Hamburger Zinshausmarkt kommt bis jetzt sehr gut durch die Corona-Krise. Die schon zuvor hohe Nachfrage nach Wohn-Investments hat durch die Pandemie sogar noch zugenommen“, sagt Karsten Weißer, Immobilienberater im G&B-Zinshaus-Team. Ebenfalls zugenommen hat der Anteil an privaten Investoren, was die Attraktivität dieses Marktsegments als Wertanlage unterstreicht. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage ist das Angebot an Zinshäusern niedriger als je zuvor, insbesondere in den zentralen und begehrten Lagen. Dadurch weiten Interessenten ihren Suchradius auf Objekte in B- und C-Lagen sowie das Hamburger Umland aus, wo die Renditeaussichten höher sind: Während die Kaufpreise für Zinshäuser im Hamburger Stadtgebiet aktuell im Schnitt eher das 30-Fache der Jahresnettokaltmiete betragen, sind im Hamburger Speckgürtel noch Renditen von über 4 % erzielbar.
 

Das Zinshaus-Team von G&B (v.l.n.r.): Markus Witt, Karsten Weißer, Georg Venghaus, Jesko Urbath, Bildquelle: Ingo Boelter / Grossmann & BergerPreiskurve für Zinshäuser zeigt weiter nach oben

Nach einem kurzzeitigen Stillstand während des Lockdowns hat sich der Markt für Wohn-Investments wieder schnell belebt, was sich unter anderem in der Entwicklung der Quadratmeterkaufpreise widerspiegelt, die G&B für 2020 ermittelt hat. So sind die maximal erzielbaren Kaufpreise weiter angezogen und haben 2020 erstmals die Marke von 6.000 €/m² Wfl. erreicht. Die Minimal-Kaufpreise haben von 2019 auf 2020 einen Preissprung um 14,3 % von 2.100 auf 2.400 €/m² Wfl. gemacht. „Die aktuelle Preisentwicklung macht deutlich, wie stabil das Marktsegment Wohnen auch in Corona-Zeiten ist“, so Jesko Urbath, ebenfalls Immobilienberater Zinshaus bei G&B, und fügt hinzu: „Welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Pandemie noch mit sich bringen und wie sich dadurch das Mietniveau entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Für Immobilienbesitzer, die verkaufen wollen, ist jetzt ist ein exzellenter Zeitpunkt.“
 

Weniger lukrative Objekte durch politische Vorgaben

„Die Corona-Pandemie hat weniger Auswirkungen auf den Zinshausmarkt als politische Entscheidungen“, stellt Karsten Weißer fest. In Hamburg gibt es beispielsweise mit der sozialen Erhaltungsverordnung strenge Auflagen, was den Abriss von Gebäuden und Gebäudeteilen, Modernisierungen und Baumaßnahmen sowie die Umwandlung von Miet- in Wohneigentum anbelangt. Solche Vorhaben müssen beantragt und genehmigt werden. „Diese Reglementierungen haben ihre Berechtigung, machen es aber Anlegern oftmals schwer, attraktive Investments in nachgefragten Lagen zu finden“, so Jesko Urbath. Dass solche politischen Eingriffe auch ihren Sinn verfehlen können, zeigt sich am Berliner Mietendeckel: Da Vermietungen für manche Eigentümer unrentabel sind, lassen sie die Wohnungen leer stehen. Im Vergleich zu Berlin steht der Hamburger Markt durch das „Bündnis für Wohnen“ deutlich stabiler da. Dieses Bündnis zwischen Senat und Wohnungswirtschaft hat die Grundlage für den Neubau von jährlich 10.000 Wohnungen geschaffen.

 

Das Zinshaus-Team von G&B vermittelt Wohn- und Geschäftshäuser in Hamburg und der Metropolregion sowie in Berlin. Zu den klassischen Objekten zählen unter anderem Wohn- und Geschäftshäuser aus der Jahrhundertwende in erstklassigen Lagen wie Rotherbaum oder Harvestehude, entwicklungsfähige und moderne Wohnanlagen und Zinshäuser in guten, mittleren und einfachen Lagen.

Pressekontakt

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Berit Friedrich


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