Stadtteil: Eppendorf



Eppendorf: Das Schlaraffenland für Altbau-Liebhaber

Das aparte Eppendorf, dort wo sich Olli Dittrich und Cornelia Poletto Gute Nacht sagen – zumindest, wenn sie sich über den Weg laufen. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings recht hoch, denn im Viertel wohnen viele bekannte Gesichter. Ein Blick genügt, um zu wissen, wer hier lebt, hat Geld oder viel Glück, ein Zweitwagen gehört schon fast zum guten Ton, obwohl aufgrund der guten Lage und Anbindung ein Auto überhaupt nicht nötig wäre. Warum auch nicht, denn hier liegt das monatliche Durchschnittseinkommen noch mal deutlich über dem bereits hohen Schnitt Hamburgs. Schon im 19. Jahrhundert siedelten sich hier wohlhabende Landbesitzer an. So viel verraten die gut gepflegten Altbauten und historischen Wahrzeichen, die prächtigen Parks und die wassernahen Grünflächen. Generell wird in Eppendorf eher saniert als neu gebaut und gekauft als gemietet. Die prominentesten Teilzeit-Anwohner zahlen allerdings weder Miete noch besitzen sie: die Alsterschwäne, Hamburgs Wahrzeichen. Wenn es auf der Binnenalster frisch wird und sich die kalte Jahreszeit ankündigt, sorgt der Schwanenvater Olaf Nieß dafür, dass die Tiere ihr Winterquartier am Mühlenteich beziehen. Hier hält eine elektrische Umwälzpumpe auch bei Frost Teile des Gewässers eisfrei. Die Pflege der Tiere hat für Hamburg Tradition, denn in einer alten Legende heißt es: „Solange stolze Schwäne auf der Alster ihre Runden ziehen, wird Hamburg eine freie und wirtschaftlich erfolgreiche Hansestadt sein.“
 

Kleiner Stadtteil mit hoher Vielfalt
Steckbrief Eppendorf
Gut zu Fuß und mit der Bahn
Medizinische Pioniere und die Hochzeitskirche
Die Parks der reichen Landbesitzer
Spazieren zwischen Altbauten
Schwimmen in einer historischen Therme
Mit dem Paddel über die Alster
Gemeinsam schwitzen in Eppendorf
Satire, Museen und jede Menge Bühnen-Dialog
Das Viertel feiert seine Feste
Restauranttipps unserer Makler
Edel-Boutiquen und Kaffeeröstereien
Schauen Sie vorbei!


Isebekkanal (Foto: © Grossmann & Berger)


Kleiner Stadtteil mit hoher Vielfalt

Eppendorf liegt zentral im Norden der Stadt und gehört eindeutig zu den begehrten Stadtteilen Hamburgs. Es ist nicht groß, eher gemütlich und doch leben hier etwa 25.000 Einwohner. Es sind der direkte Zugang zur Alster und zum Isebekkanal, die zahlreichen Boutiquen, die hochwertigen Modegeschäfte und Premium Secondhandläden, die kleinen individuell geführten Geschäfte sowie stylischen Bars und guten Restaurants entlang der Eppendorfer Gehsteige, welche die Menschen anziehen. Hier beginnt auch der Eppendorfer Weg, der direkt die trendige Schanze mit dem schicken Eppendorf verbindet. Er vereint somit das Beste aus zwei Welten und sorgt für ein spannendes Nachtleben. Diese Vielfalt in Verbindung mit der zentralen Lage und der guten Infrastruktur macht Eppendorf so attraktiv und zu einem der schönsten und gefragtesten Stadtteile.
 
Der untere Flusslauf der Alster bis kurz vor der Einmündung des Isebekkanals bildet die östliche Grenze des Viertels zu Winterhude, während der Kanal die südliche Grenze zum Stadtteil Harvestehude markiert. Südwestlich grenzt Eppendorf an den Stadtteil Hoheluft-Ost und westlich an Lokstedt. Obendrüber im Norden liegt bereits Groß Borstel.


 

Eppendorf ist für mich so charmant, weil es das Beste aus zwei Welten vereint. Auf der einen Seite haben wir die für Hamburg typische Schickeria und auf der anderen Seite den sich ständig verändernden Einfluss der umliegenden Stadtteile wie z.B. der Sternschanze. Genau diese Mischung ist in Hamburg einmalig und macht Eppendorf so vielschichtig."

André Wales, Vertriebsleiter Wohn-Immobilen I Premium-Immobilien Hamburg-Mitte



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Steckbrief Eppendorf  
Einwohner:1 24.806
Bundesland:
Bezirk                                    
Hamburg
Hamburg-Nord
Durchschnittseinkommen:1 58.438 € 
Fläche:1 2,7 h
Kindergärten:1 14
Schulen:1 4 Grundschulen
1 Gymnasium
1 Staatliche Handelsschule
1 Medizinische Fakultät
Wohngebäude:1 1643
Wohnungen:1
Niedergelassene Ärzte: 1
14.288
167
(Quellen:  1Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein)


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U-Bahn Station Kellinghusenstraße (Foto: © Arnt Haug)

 

Gut zu Fuß und mit der Bahn

In Eppendorf ist alles nah und auch zu Fuß zu erreichen, sei es der Edeka, die Schwimmhalle oder der neue Poké-Store. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und den Rest von Hamburg ist mit zahlreichen U-Bahn- und Busstationen ebenfalls optimal. Die Station Kellinghusenstraße wird direkt von zwei Linien, der U1 und der U3 angesteuert. Die U-Bahn fährt auf diesem Teil der Strecke nicht nur oberirdisch, man ist auch in nur acht Minuten damit in der Schanze oder am Jungfernstieg. Mit dem Auto sind es etwa 15 Minuten. Auch die Busstation Eppendorfer Marktplatz ist mit sechs Buslinien hoch frequentiert. Sollte der Abend in der Woche mal länger werden und die Bahnen nicht mehr fahren, halten hier auch gleich zwei verschiedene Nachtbusse. Durch die Lage nördlich der Außenalster befindet sich in Eppendorf ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der stark befahrene Ring 2 und die Bundesstraßen 5 und 433 lotsen den zu Hauptverkehrszeiten dichten Verkehr hier um die Alster herum zu den benachbarten Stadtteilen.




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St. Johannis Kirche (Foto: © Arnt Haug)
 

 
 

Medizinische Pioniere und die Hochzeitskirche

Eppendorf ist nicht nur bekannt für seine großartige Architektur. Hier steht eins der modernsten Krankenhäuser Europas, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Schon sein Bau im 19. Jahrhundert war bahnbrechend, denn im Gegensatz zur bis dato üblichen Bauweise – alle Patienten in einem großen Saal – ließ Heinrich Curschmann 70 verschiedene Pavillons bauen, um die Patienten vor gegenseitiger Infektion zu schützen. Dieses Pionier-Denken hat sich die Klinik bis heute bewahrt, weshalb hier heute Spezialistinnen und Spezialisten verschiedenster Fachrichtungen Forschen und Lehren und eine enge Vernetzung pflegen.
 
Das Wahrzeichen des Stadtteils Eppendorf ist die Kirche St. Johannis aus dem Jahr 1622: die „Dorfkirche in der Stadt“. Sie wurde nach Johannes dem Täufer benannt und gehört zu den traditionellen Gotteshäusern. Sie hat wenig prunk, dafür ein weißes Schiff innen sowie romantisches Fachwerk außen – und eine traumhafte Lage an der Alster, umgeben von viel Grün und Bäumen. Dies sind einige der vielen Gründe, warum die St. Johannis Kirche Hamburg-Eppendorf so beliebt ist bei Brautpaaren. An die 100 Trauungen pro Jahr finden hier statt, womit sie den Ruf als Hochzeitskirche mehr als verdient. Selbst Promis wie Uwe Seeler haben sich hier schon ihr Ja-Wort gegeben. Und wie es sich für eine Stadt am Wasser gehört, fährt hier nicht die Kutsche vor, sondern das Boot oder ein Alsterdampfer. Der Anleger des Winterhuder Fährhauses liegt nur wenige Meter entfernt – wer brauch schon PS, wenn er Knoten fahren kann?


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Haynspark (
Foto: © Grossmann & Berger)
 

Die Parks der reichen Landbesitzer

 
Eines fällt auf im Viertel: die vielen Parks und Grünflächen, die zwischen und direkt an den prächtigen Bauten liegen. Früher gehörten die Anlagen meist zu den Grundstücken der reichen Landbesitzer, doch heute wird hier gejoggt, gepicknickt, gegrillt, entspannt und mit den Kindern gespielt. Im Hayns Park etwa, der direkt an der Alster liegt. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wasser gibt es hier diverse Bootsverleihe, bei denen sich nicht nur die Anwohner im Sommer gerne mal ein Tretboot oder ein Kanu mieten. Die bekannte Grünanlage – die ein schöner Rundbau mit Säulen schmückt – ist der Garten der Eppendorfer und gleichzeitig ein wichtiger Fußweg von den nördlichen Straßenzügen ins Zentrum des Stadtteils. Hin und wieder schwingen die Klänge eines Streichquartetts aus dem runden Pavillon durch die Bäume, unter denen sich ein entspanntes Sonnenbad nehmen lässt. Direkt am Park befindet sich auch der Eppendorfer Mühlenteich, der nicht nur im Winter dank der Schwäne anmutig wirkt.
  • Tipp des Maklerteams Eppendorf: „Früherer Landsitz des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Max Theodor Hayn – nun öffentlicher Park, um die Seele am Alsterlauf baumeln zu lassen. Zusätzlich ist der Monopteros (klassizistischer Rundtempel) ein echter Hingucker.“
 

Zu den vielen Grünanlagen im Stadtteil gehört auch der Kellinghusen-Park mit seinem kleinen Fischteich und den sehr alten Bäumen, der früher zum Landsitz des ehemaligen Hamburger Bürgermeister Heinrich Kellinghusen gehörte. Besonders bei den Kindern beliebt ist der Eppendorfer Park, der sich genau am Universitätsklinikum Eppendorf befindet. Die Anlage beherbergt neben einem naturbelassenen Teich auch einen Bauspielplatz samt Spielhaus. Hier können die Kinder aktiv werden, gemeinsam eine Hütte bauen, die Ziegen aus dem eigenen Tiergehege streicheln und füttern oder am Lagerfeuer Stockbrot rösten. Die kleinen Hügel des Parks werden im Winter als Gimmick zu Mini-Rodel-Pisten. Ursprünglich wurde der Park als Grünanlage für das Krankenhaus angelegt, entwickelte sich aber zu einem beliebten Freizeitort und ist nun die älteste, öffentliche Grünfläche des Viertels.

 
 
Eppendorfer Baum (Foto: © Grossmann & Berger)

 

Spazieren zwischen Altbauten

Spazieren gehen ist in Eppendorf nicht nur in den Grünanlagen möglich. Liebhaber von historischen und gepflegten Bauten können sich in diesem Viertel gut aufgehoben fühlen. Besonders entspannt flaniert es sich am Eppendorfer Baum, eingebettet von den architektonisch so ansprechenden und hochherrschaftlichen Stadthäusern. Mitten im urbanen „Eppendorf“ befindet sich alles, was das Herz begehrt – nette Cafés, kleine Geschäfte, edle Boutiquen und ganz viel Gaumenschmaus. Von hier aus geht es weiter in die Eppendorfer Landstraße, die mit weiteren hochwertigen Restaurants und Geschäften – aber auch Ärzten – den Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis gestaltet.


  • Tipp des Maklerteams Eppendorf: Durch die Heilwigstraße schlendern; stilvolle Wohnstraße parallel zum Alsterlauf. Für alle mit einer Neigung für klassische Architektur.“


Holthusenbad (Foto: © Kerstin Liborius)

 

Schwimmen in einer historischen Therme

Aktive Menschen finden in Eppendorf viele Möglichkeiten, um sich auszupowern, vor allem in den vielen Parks zum Joggen oder Walken. Doch auch für Laufmuffel gibt es hier viele Alternativen. So ist im Viertel in der Goernerstraße eine historische Therme zu finden, die ihre Ersteröffnung bereits vor über 100 Jahren hatte: das Holthusenbad an der U-Bahn-Station Kellinghusenstraße. Der Stil und die Bauart des Gebäudes wurden bis heute erhalten, weshalb sich das Bad perfekt in die architektonischen Gegebenheiten des Stadtteils einfügt. Es ist nicht nur für die Anwohner ein Highlight, Sportler und Familien aus der gesamten Stadt schätzen die abwechslungsreichen Angebote und Veranstaltungen in dem einzigartigen Ambiente. Während der Besucher von außen die alte Bauart genießen kann, findet er drinnen einen Tempel der Badekultur.
Das Holthusenbad verfügt zum einen über ein großes Wellenbad und einen beheizten Außenpool und zum anderen über einen Wellnessbereich mit 34-Grad-heißen Thermenbecken. Mutige schlüpfen aus dem warmen Becken raus und rein in den Mini-Pool mit eiskaltem Wasser – ein Wechselbad der Gefühle. Etwas Gutes für die Durchblutung können sich die Besucher auch in der neu gestalteten Saunawelt gönnen. Im 90°-Grad-Bereich im Stil der 20er-Jahre mit Klang-, Musik- und Filmeinspielungen fällt das Entspannen besonders leicht. Die selbstgerührten Peelings für die Dampf-Saunen werden mehrmals täglich gereicht, sodass man anschließend auf der Galerie über dem Wellnessbereich auf gemütlichen Liegestühlen den Alltag vergessen kann.



Isebekkanal (Foto: © Grossmann & Berger)

 

Mit dem Paddel über die Alster

Der direkte Zugang zur Alster wertet das Viertel auf und lockt Fans des Wassersports an. Und das schon seit über hundert Jahren. 1905 siedelte sich der allererste Kanuverein Deutschlands direkt an der Alster, südlich des Hayn Parks an. Der „Alster Canoe Club e.V.“ wurde gegründet, als es noch gar kein deutsches Wort für diesen Sport gab. Aus Tradition hat der Club die englische Schreibweise bis heute beibehalten. Der Sport wurde groß in der Stadt und lockte zehntausende Besucher an die Alster und den Stadtparksee. Auch heute noch ist das Kanu eine beliebte Art, die Kanäle und die Alster zu erkunden, mit dem Boot zu wandern oder Kanu-Polo zu spielen. Rund 500 Mitglieder paddeln hier im Verein in den verschiedensten Disziplinen und wenn mal andere Vereinsmitglieder zu Besuch kommen, dürfen sie auch auf dem Gelände zelten.
www.alster-canoe-club.de
 
Wer nicht im Verein paddeln möchte, sondern nur ab und an ganz romantisch den herrlichen Kanalblick genießen will, ist beim Bootsverleih „Supper Club“ richtig. Direkt am Isekai können hier Kanus, Tret- und Ruderboote oder Boards zum Stand Up Paddling gemietet werden. Von hier aus geht es durch die Kanäle bis auf die Alster raus, der Ausflug kann eine Stunde dauern oder den ganzen Tag und ein Outfit zum Wechseln kann nicht verkehrt sein, je nach eigenen Paddelkünsten. Am Ende der Reise wartet leckeres Essen auf die Besucher, entweder auf der sonnigen Terrasse oder unter den großflächigen Markisen, die lockeres Chillen am Isebekkanal garantieren und das bei fast jedem Wetter.
supperclub.de




Joggen im Haynspark oder Schwitzen im Fitnessstudio (Foto: © gpointstudio - stock.adobe.com)

 

Gemeinsam schwitzen in Eppendorf

 
Für Volleyballbegeisterte bietet der kleine „Eppendorfer Sportverein e.V“ ein spannendes Angebot direkt im Viertel. In gemischten Teams baggern und pritschen die Spieler in der Sporthalle des ehemaligen Mädchengymnasiums Curschmannstraße die Bälle über das Netz. Auch Yoga und Gymnastikkurse für Groß und Klein bietet der Verein an. Mehr Mannschaftssport wie Fußball oder Inline-Hockey finden die Anwohner im „Winterhude-Eppendorfer-Dorfverein von 1880 e.V“. Aber auch Tennis, Kung-Fu, Badminton und viele weitere Sportarten können hier in allen Altersgruppen trainiert werden.
 
In der Sporting-Live Fitness Oase gibt es die Möglichkeit, neben klassischem Krafttraining an diversen Geräten auch ein EMS-Training (Elektromyostimulation) zu buchen. Hierbei stimulieren elektrische Impulse die Muskeln, sodass bei jeder Kontraktion beinahe 90 Prozent der Muskulatur angesprochen werden – ein hoher Trainingseffekt mit geringem Zeitaufwand. Ähnlich gut funktioniert ein Training auf der hauseigenen Power Plate, die auch eine Regeneration nach einem Unfall beschleunigen kann. Wer möchte, kann alleine seine Übungen durchführen oder zusammen mit einem Personaltrainer und einem passenden Ernährungsprogramm. Frauen können sich entspannt bei Sporteve Pure Lady Fitness in einem 30-minütigen Zirkeltraining an verschiedenen Geräten auspowern. In Kombination mit einem individuell erstellten Ernährungsplan soll hier die perfekte „Sport-Life-Balance“ gefunden werden.

 


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Kunstklinik (Foto: © John Mio Mehnert)

 

Satire, Museen und jede Menge Bühnen-Dialog

 
Kunst und Kultur ist im Viertel ein wichtiges Gut, weshalb bereits 1927 ein Theater an der Ludolfstraße erbaut wurde. Diente das Gebäude im Laufe der Zeit unterschiedlichen Zwecken, wie etwa als Bürgerhaus oder auch mal als Kino, findet man dort heute „Alma Hoppes Lustspielhaus“. Das Kabarett-Duo ist bekannt für seine politisch-satirischen Auftritte, die sie regelmäßig auf ihrer eigenen Bühne präsentieren. Diese Ausrichtung zieht sich durchs weitere Bühnenprogramm, das mit namenhaften Schauspielern und Kabarettisten bestritten wird. Die Spielstätte liegt in direkter Nachbarschaft zur Komödie Winterhuder Fährhaus – einem weiteren Hamburger Privattheater.
www.almahoppe.de

In der Kunstklinik – ehemals Kulturhaus Eppendorf – gibt es ein vielfältigeres Kulturprogramm: neben Ausstellungen von Kunstwerken, gibt es hier die Möglichkeit für einen kreativen Dialog. Das Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Bethanien bietet viel Platz und Raum für Übungs- und Auftrittsmöglichkeiten von Gruppen, Vereinen oder auch Initiativen, die gemeinsam kreativ sein wollen. Das Restaurant Köpke als Gastronomiebetrieb, die Geschichtswerkstatt und das Quartiersnetzwerk martini.erleben haben hier ebenfalls Platz gefunden.
www.kunstklinik.hamburg

Direkt am Universitätskrankenhaus gelegen, gibt das Medizinhistorische Museum einen Einblick über die Geschichte der Medizin ab dem 19. Jahrhundert. Im authentischen Umfeld werden hier Exponate aus der Zahnmedizin, Wachsnachbildungen von Krankheitszeichen auf dem Körper oder etwa Serienschnitte des menschlichen Innenohrs ausgestellt. Das Museum führt auch durch die technischen Fortschritte der Medizin, der Mikroskopie von Zellen sowie Erregern und setzt sich mit der Medizin im Nationalsozialismus auseinander.



 
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Eppendorf bietet genügend Anlässe und Locations für gesellige Abende mit Freunden (Foto: © jackfrog - stock.adobe.com)


 

Das Viertel feiert seine Feste

 

Die Eppendorfer gehören zu den geselligen Genossen, weshalb hier das alljährliche Eppendorfer Landstraßenfest stets gut besucht ist und sich zum größten Straßenfest der Stadt mauserte. Jeden Juli gibt es Musik auf den Live-Bühnen, einen Kreativmarkt, Erlebnisse für Kinder, Schmalzgebäck, Crêpes, Caipirinhas und andere Köstlichkeiten aus aller Welt. Beim legendären Kellner-Rennen winkt dem Gewinner mitunter eine schöne Reise, dafür darf während des Hindernislaufs möglichst wenig vom Tablett fallen. Der angrenzende Flohmarkt zeigt auch hier, dass die Eppendorfer in der Regel zu den Gutverdienern gehören. Im Winter gibt es auf dem Marie-Jonas-Platz den wohl kleinsten, aber dafür charmantesten Weihnachtsmarkt Hamburgs. Während der Glühweinduft über dem Platz schwebt, gibt es hier ein abwechslungsreiches Programm vom Adventssingen bis zum persönlichen Besuch des Nikolaus. Die Kinder können in der „Zwergenhütte“ ihre eigenen Back- und Bastelkreationen an den Mann oder die Frau bringen und die Erwachsenen treffen sich zum Klönschnack in der gemütlichen Punschhütte.

 

 
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Restaurant Lucacelli  (Foto: © Restaurant Lucacelli)


 

Restauranttipps des Maklerteams Eppendorf

Ganz oben auf der Liste der Eppendorfer steht gutes Essen und angenehmes Trinken. Schon deshalb findet der hungrige Gast hier ein reichliches Angebot an Restaurants und Bars der oberen Preisklasse. Unsere Makler haben bereits einige der angesagten Lokale getestet und können gute Empfehlungen geben:

 

  • Restaurant Lucacelli
Direkt in der Eppendorfer Landstraße gibt es original neapolitanische Küche. Damit es wie in Bella Italia schmeckt, kommt die Pizza direkt aus dem goldenen Steinofen. Dazu gibt es Pastagerichte, knackige Salate, gute Drinks und das in einer entspannten Atmosphäre.
Restaurant Lucacelli Eppendorf, Eppendorfer Landstraße 95,20249 Hamburg, www.lucacelli-eppendorf.de

 

  • Cornelia Poletto
Ebenso zentral auf der Flaniermeile, der Eppendorfer Landstraße, liegt die schicke Location der Fernsehköchin Cornelia Poletto. Sie verbindet einen Feinkostladen mit einem anschließenden Restaurant, in dem die angebotenen Produkte direkt serviert werden. Die Gastronomie orientiert sich besonders an der Idee der traditionellen, italienischen Küche mit gehobenem Standard. 
ornelia Poletto, Eppendorfer Landstraße 80, 20249 Hamburg, www.cornelia-poletto.de

  • Maral Restaurant
Im Maral geht es kulinarisch in den Fernen Osten. Im Bistro-Restaurant mit geschwungener Glasfront und einem Blick auf den Isebekkanal werden klassische und japanische Speisen gereicht. Wer also auf Sushi, Tataki oder Yakitori steht, die frisch von Spitzenköchen zubereitet wurde, ist hier in bester Gesellschaft.
Restaurant Maral, Eppendorfer Baum 22, 20249 Hamburg, www.maral-restaurant.de


  • Schramme 10
Die wohl kultigste Bar im Viertel ist die Schramme 10, direkt bei der Eppendorfer Landstraße. Der weniger schicke, sondern eher urige Einrichtungsstil mit roten Wänden, viel Holz und teils gemütlichen Sofas lässt erahnen: das ist eine der letzten typischen Hamburger Kneipen. Was so typisch ist, ist leicht zu erkennen. Hier sitzt der Handwerker neben dem Anwalt mit Pomade im Haar oder der Student neben dem Rentner und was sie eint, ist der Fußball und das Pils. Am Tresen treffen sich meist die Alteingesessenen, trinken und knabbern Erdnüsse und das schon seit mehr als 40 Jahren. Aber auch gegessen werden kann hier, sei es der Burger oder das Lammfilet vom Grill – die Küche läuft bis Mitternacht.
Schramme 10, Schrammsweg 10, 20249 Hamburg, www.schramme10.com

 
  • Black Forest Bar by henn
Was dem Hamburger sein Kümmel ist, ist dem Schwarzwälder sein Kirschwässerle, so würde es der Inhaber der Black Forest Bar behaupten, der eben just aus dieser Region Deutschlands stammt. Obstbrände und geistbasierte Schnäpse gehören dort zur Tradition. Deshalb gibt es im Black Forest an der Curschmannstraße modern interpretierte Schwarzwald-Spezialitäten mit Vogelbeerbrand oder Himbeergeist. Die Bar ist elegant und schick eingerichtet, das Ambiente erinnert dank des Lichts und der Holzvertäfelung an eine Hütte. Neben den besonderen Drinks kann hier auch geschmaust werden, auf der Speisekarte stehen etwa Maultaschen, Flammkuchen oder Käsespätzle – eben ein Stückchen Schwarzwald im schicken Eppendorf.
Black Forest Bar by henn, Curschmannstr. 9, 20251 Hamburg, www.blackforest-bar.de


  • Borchers ( Geschwister Scholl-Straße)
Das Café Borchers ist der vielleicht traditionsreichste Laden in Eppendorf, der schon seit über hundert Jahren Speis und Trank serviert. Hier an der Ecke zwischen der Geschwister-Scholl-, und der Erikastraße startet der Tag mit einem reichhaltigen Mittagstisch – bei schönem Wetter auf der großen Außenterrasse. Abends wird gegessen, getrunken und gelacht bis in die späten Stunden. Das Ganze geht auch in vegan mit einem Beyond Meat Burger oder einem Chili sin Carne. Am Wochenende lockt das Borchers mit einem üppigen Brunch in gemütlicher, stillvoller Atmosphäre.
Café Borchers, Geschwister-Scholl-Straße 1-3, 20251 Hamburg, www.borchers-hamburg.de




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Eppendorfer Landstraße  (Foto: © Arnt Haug)

 


Edel-Boutiquen und Kaffeeröstereien

Neben gutem Essen finden die Eppendorfer in ihrem Stadtteil viele edle Boutiquen und Modegeschäfte, Feinkostläden und Geschäfte für den alltäglichen Gebrauch. Auf dem Biowochenmarkt und Regionales finden die Besucher frische Waren direkt vom Erzeuger aus regionalen Familienbetrieben. Direkt auf dem Marie-Jonas-Platz werden dreimal die Woche Stände mit Gemüse, Obst oder auch Fisch bestückt, die meisten Lebensmittel davon biozertifiziert und fair. Was den Markt so charmant macht, sind die Betreiber selbst, die sich für einen kleinen Schnack nicht zu schade sind und auch mal das ein oder andere Rezept verraten. Hier auf dem Platz finden auch regelmäßig Flohmärkte statt, sei es der Anwohner- oder Kinderflohmarkt. Eine gute Gelegenheit, um entweder auszumisten oder ein wahres Schnäppchen zu ergattern.
Biowochenmarkt und Regionales, Marie-Jonas-Platz, 20249 Hamburg, www.bio-wochenmarkt-regionales.de
Anwohnerflohmarkt, Kinderflohmarkt, Marie-Jonas-Platz, 20249 Hamburg, www.flohmarkt-eppendorf.de

Das schöne in Eppendorf: große Modeketten findet man eher wenige, dafür viele spezielle Läden. Am besten beginnt die Shopping-Tour in der Eppendorfer Landstraße, hier am Maria-Jonas-Platz steht das kleine Einkaufszentrum, in dem sich auch die wohl einzigen großen Ketten befinden wie etwa TK Maxx, Depot, Fielmann, aber auch das Biogeschäft Erdkorn.
Einkaufszentrum Eppendorfer Landstraße, Marie-Jonas-Platz

Ab hier reihen sich auf der Eppendorfer Landstraße viele inhabergeführte Geschäfte aneinander. Und wie es sich für den Stadtteil gehört, sind sie originell sowie teilweise sehr hochpreisig. Im Grand Hotel of Sweden etwa gibt es coole Styles aus dem hohen Norden, sei es die Tunika oder der leichte Leinen-Anzug für den Sommer. Besonders wird der Besuch durch den Inhaber, der seine Kunden gerne auch mit einem Espresso oder einem Gin begrüßt. Schuhe, Schuhe und ach ja, Schuhe gibt es bei Schuhe by Milliways. Es gibt sie in Pink und Glitzer, es gibt sie mit oder ohne Absatz, es gibt Sneakers und auch Cowboy Stiefel und natürlich die klassischen High Heels.
Grand Hotel of Sweden, Eppendorfer Landstraße 6, 20249 Hamburg, www.grandhotelofsweden.shop
Schuhe by Milliways, Eppendorfer Landstraße 62, 20249 Hamburg, www.milliwayshamburg.de


Bastelfans und Freunde des geschriebenen Worts werden bei Otto F.K. Koch ihre wahre Freude haben. Beim Eintreten fällt der Blick direkt auf Stifte, hochwertige Füllfederhalter, Papier oder Kartonagen. Der Montblanc liegt sicher im Glaskasten und wartet auf seinen neuen Besitzer. Neben der Papeterie befindet sich hier auch eine Ecke mit Spielzeug und Ranzen, damit die Schulkinder sich hier richtig ausstatten können. Zum Einkauf gibt es hier einen angenehmen Plausch und eine Beratung, die so lange dauert, wie sie eben dauert.
Otto F.K. Koch, Eppendorfer Landstraße 104, 20249 Hamburg, www.instagram.com/ottofkkoch/


In der Großen Kleinen Welt finden Kinder bis sieben Jahre – oder auch ihre Eltern – eine riesige Auswahl an Bekleidung, handbemalte Bettwäsche, ökologisch ausgezeichnetes Holzspielzeug, Stofftiere und Brotdosen sowie Trinkflaschen in verschiedenen Farben. Mit diesem Sortiment können die Kleinsten optimal ausgestattet werden – für den Besuch im Kindergarten oder sogar das erste Schuljahr.
Große Kleine Welt, Eppendorfer Landstraße 106, 20249 Hamburg, www.grossekleinewelt.hamburg


Der gemütlichste Store liegt etwas abseits der Eppendorfer Landstraße, doch ist er definitiv einen Blick oder auch einen Kaffee wert. Denn Nordlys ist sowohl ein Shop für dänisches Interieur als auch ein Café. Eingerichtet wie eine fertige Altbauwohnung, kann der Kunde sich direkt in die Deko setzen, um beim Shoppen einen Latte Macchiato zu trinken oder einen der selbstgebackenen Kuchen zu essen. Gefällt die Tasse, aus der man trinkt, findet man sie wahrscheinlich auch im Regal und kann sie gleich kaufen und in die Tüte packen.



Speicherstadt Kaffeerösterei (Foto: © Speicherstadt Kaffeerösterei)

 

Von der Eppendorfer Landstraße geht es geradeaus über in den Eppendorfer Weg, der durch mehrere Stadtteile führt, direkt bis in die Schanze. Auch hier reihen sich zahlreiche Bars, Cafés, Restaurants und kleine Boutiquen aneinander, die eine Shopping-Tour zu einem Marsch werden lassen können. Links von der Eppendorfer Landstraße geht es in den Eppendorfer Baum eingebettet von den architektonisch so ansprechenden und hochherrschaftlichen Stadthäusern. Hier befindet sich alles, was das Herz begehrt – nette Cafés, kleine Geschäfte, edle Boutiquen und ganz viel Gaumenschmaus. Menschen, die gerne nach Designer-Mode wie Chloé, Closed, Marni oder Benedetta Novi suchen, sind etwa bei Linette gut beraten. Beim Flanieren fallen besonders viele Röstereien auf, so wie das Elbgold und die Speicherstadt Kaffee Rösterei, aber auch der Tee-Handels-Kontor Bremen, in dem etwa 120 verschiedene Sorten – abgeschmeckt nach dem hauseigenen Tee-Tasting – darauf warten, gekostet zu werden.
Linette, Eppendorfer Baum 19, 20249 Hamburg, www.linette.de
Elbgold, Eppendorfer Baum 26, 20249 Hamburg, www.elbgoldshop.com
Speicherstadt Kaffee Rösterei, Eppendorfer Baum 38, 20249 Hamburg, www.speicherstadt-kaffee.de/filiale-eppendorf/
Tee-Handels-Kontor Bremen, Eppendorfer Baum 43, 20249 Hamburg, www.tee-handelskontor-bremen.de

 


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Isestraße (Foto: © Leuzinger)

 


Schauen Sie vorbei!

In Eppendorf findet man etliche helle Häuserfassaden mit prunkvollen Bebauungen und wunderschönen Verzierungen. Die meist großbürgerlichen Altbauwohnungen punkten mit hohen Decken und saniertem Innenausbau und die traumhaften Wohnanlagen sowie die Alsternähe machen den Stadtteil sehr begehrt. Neben den Jugendstilbauten und den Häusern aus der Gründerzeitarchitektur reihen sich auch einfachere Rotklinkerbauten ein, die zwar nicht immer ein einheitliches Bild ergeben, doch dadurch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Architektur bieten. Die Mietpreise liegen im oberen Durchschnitt, dafür ist der Anteil an Eigentumswohnungen hier sehr hoch.
Kommen Sie in unserem Immobilienshop am Eppendorfer Baum 1 vorbei und schauen Sie selbst. Wir freuen uns sehr darauf, Sie persönlich bei uns zu begrüßen. Wenn Sie gleich tiefer einsteigen möchten in die Immobiliensuche, stehen Ihnen André Wales und sein Team immer gerne zur Verfügung. Unsere Immobilienberater freuen sich auch auf Ihren Anruf unter 040 – 350 802 412 oder Ihre E-Mail an: eppendorf@grossmann-berger.de



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