Stadtteil: HafenCity



HafenCity: Leben auf der Großstadtinsel

Eine Metropole auf kleinstem Inselraum, wie das legendäre Manhattan. Mit viel Grün, modernster Architektur und langer Tradition – das alles ist die HafenCity. Nirgends in Hamburg liegen hanseatische Kaufmannstradition, modernes Wohnen und Kulturerlebnis so dicht beieinander. Europas größtes innenstädtisches Stadtentwicklungsprojekt steht für Pioniergeist und Zukunftsperspektive. Hier trifft das UNESCO-Weltkulturerbe Speicherstadt auf die eindrucksvolle Elbphilharmonie als neues Wahrzeichen Hamburgs. Dazu gesellen sich das futuristische Unilever-Gebäude und sein Nachbar, der Marco-Polo-Tower, der auch gerne als „bewohnbare Skulptur“ beschrieben wird. Genau diese besondere Mischung macht die HafenCity zum wohl spannendsten Stadtteil Hamburgs, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Work in Progress, die man hautnah miterleben und mitgestalten kann.
 


Als Wohn-Pionier von Anfang an dabei
Steckbrief HafenCity
Öffis werden zum architektonischen Erlebnis


Die Marco-Polo-Terrassen in der HafenCity (Foto: © Arnt Haug)


Als Wohn-Pionier von Anfang an dabei 

Die HafenCity bietet moderne Architektur am Wasser und die Möglichkeit, die Entstehung eines neuen Stadtteils aus der Nähe zu erleben und seinen Kiez aktiv mitzugestalten. Eine der vielen Besonderheiten ist die Mischung von Arbeiten und Wohnen, die hier perfektioniert wird. Viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben sich am neuen Hotspot angesiedelt. Die meisten Bewohner kommen derzeit aus dem Mittelstand, allerdings wird die soziale Mischung der HafenCity immer vielfältiger.
Auch immer mehr Familien mit Kindern entdecken den Stadtteil für sich. Es gibt bereits einige moderne Kitas und die Katharinengrundschule. Das Angebot für Studierende reicht von der HafenCity Universität über die private Kühne Logistics University (KLU) bis zur Medical School Hamburg (MSH). Vor allem das Quartier Baakenhafen ist für viele ein besonders attraktives Wohnviertel. Ein urbanes Dorf mit rund 2.100 Wohnungen, öffentlich geförderten Wohnangeboten und viel Grün.


 

„Das Umfeld ist zwar noch unerschlossen, aber der Bereich rund um den Baakenhafen
wird sicherlich zum neuen Hotspot der HafenCity."

 
Philipp Windischmann, Immobilienmakler Immobilienshop HafenCity
 



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Steckbrief HafenCity  
Einwohner:1 4.925
Bezirk: Hamburg-Mitte
Durchschnittseinkommen:2 93.206 € 
Fläche: 2,4 km2
Kitas:13 4
Schulen:3 1 Grundschule
Wohngebäude:1 99
Wohnungen:1 1.899
Niedergelassene Ärzte:1 13
(Quellen: 1Statistikamt Nord, 2Lohn- und Einkommensteuerstatistik, 3Hamburger Abendblatt)

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Station Elbbrücken HafenCity (Foto: © Arnt Haug)

 

Öffis werden zum architektonischen Erlebnis

Eine Stadt in der Stadt mit eigener Infrastruktur, ohne dabei den Kontakt zu den Nachbarn zu verlieren: In nur 15 Minuten erreicht man zu Fuß den belebten Jungfernstieg. Die Buslinie 111 verbindet die HafenCity mit dem legendären Nachtleben in St. Pauli und dem bunten Altona. Auf der neuen U4-Linie pendelt man nicht nur schnell zwischen Überseequartier, HafenCity Universität und Elbbrücken, man bekommt an diesen Stationen auch optisch viel geboten.
 
  • Tipp des Maklerteams HafenCity: Ein Besuch der U-Bahnhöfe lohnt sich definitiv, um über die Architektur und die gestalterischen Ideen zu staunen. Vor allem die Station Elbbrücken mit ihrer Lichtinstallation ist ein Hingucker. Das Design erinnert an die imposanten Stahlkonstruktionen der Freihafenelbbrücken und an die Fischbauträger der Neuen Elbbrücke. Durch die gläserne Röhre wechseln die Fahrgäste bequem zur parallel liegenden S-Bahn und Fernbahntrasse.
 
Aus der Kooperation von GMP-Architekten sowie Schlaich Bergermann und Partner-Ingenieuren entstand die oberirdische Endstation Elbbrücken. Als Dreh- und Angelpunkt in Sachen öffentlicher Nahverkehr geht es von hier mit der S3 und der S31 in den Hamburger Süden nach Harburg bzw. in den Westen nach Pinneberg. Auch per Fähre ist man in der HafenCity mobil. Mit der Schifffahrtslinie 72 erreicht man in nur sieben Minuten vom Anleger Elbphilharmonie über die Arningstraße die Landungsbrücken. Wer mit dem Auto unterwegs ist, kommt über den Direktanschluss an die A 255 über die Norderelbbrücken auf die A1.



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HafenCity Panorama mit Elbphilharmonie Hamburg (Foto: © iStock.com/mf-guddyx)
 

Elphi, Speicherstadt & mehr: Tradition trifft auf Zukunft

Auch Hamburgs Geschichte wird in der HafenCity architektonisch gefeiert. Das neue Gesicht der Elbmetropole versteckt seine historischen Wurzeln nicht hinter neuen Fassaden. Tradition und Zukunft treffen an jeder Ecke ohne Drama aufeinander und ergänzen sich ziemlich überzeugend. Statt alles zu einem Einheitsbrei zu verrühren, werden Brücken zwischen traditionellen hanseatischen Kontoren und herausfordernden Neubauten geschlagen. Diese sechs Hotspots stehen symbolisch für das anregende Spannungsfeld der HafenCity:
 
Ein architektonisches und musikalisches Wahrzeichen Hamburgs ist die neue Elbphilharmonie. Die Plaza des Konzerthauses – eine 360° Aussichtsplattform in 37 Metern Höhe – zeigt einen atemberaubenden Blick über den Hafen. Egal, ob ein Konzertbesuch, eine Führung, eine Übernachtung im Elphi Hotel oder ein gastronomischer Gaumenschmaus im Störtebeker Restaurant – der Besuch lohnt sich immer. 
Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg, www.elbphilharmonie.de
 
Einen Gegenpol zur Moderne der neuen HafenCity bildet die historische Speicherstadt. Der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex wurde 2015 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Auch heute noch lagern zwischen Baumwall und Oberhafen Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Tabak. Ein fester Bestandteil der historischen Kontore ist außerdem das größte Orientteppichlager der Welt. Der Kontorhaus-Komplex entstand zwischen 1883 und dem Ende der 1920er-Jahre auf Tausenden Eichenpfählen und steht seit 1991 unter Denkmalschutz. 2008 wurde die Speicherstadt verwaltungstechnisch ins Neubaugebiet der HafenCity eingegliedert. Die Gebäude beheimaten aber nicht nur internationale Waren, sondern auch Museen und Attraktionen wie den Hamburger Dungeon. Dazu bieten sie attraktive Büroflächen für ansässige Firmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie Medien, Mode oder IT.

 
Wasserschloss und Teekontor (Foto: © Tim Ohnsorge)
 
Auf einer Halbinsel zwischen zwei Fleeten liegt das Wasserschloss. Anfang des 20. Jahrhunderts gingen die Windenwärter und -wächter hier noch ihrer Arbeit nach. Heute verschmelzen in dem meistfotografierten Gebäude der Speicherstadt hinter der großen, hölzernen Eingangstür Teekontor by Teehandelskontor Sturm und Genussgastronomie. Erfahrene Tee-Kompositeure helfen bei der Auswahl aus über 250 Teesorten wie „Elbufer“ und „Sturmfest“.
Eines der Highlights ist die No. 914: der Kräutertee “Windenwächter”, der nach den Vorbewohnern des Wasserschlosses benannt wurde. Wonach er schmeckt? Nach einer leckeren, spannenden Geschichte, die darauf wartet, entdeckt und probiert zu werden. Zusätzlich im Sortiment befinden sich ausgewählte Geschenkartikel, Souvenirs und Feinkostprodukte. Abends wird das Wasserschloss spektakulär mit Licht in Szene gesetzt.


Hafen am Sandtorkai (Foto: © Pixabay)
 
Die Schifffahrt gehört ebenso zu Hamburg wie die Kaufmanntradition. Neben dem Industriehafen gibt es zahlreiche kleinere Häfen, in denen private Boote und historische Segler ankern. Im Traditionsschiffhafen/Sandtorhafen in der HafenCity liegen zahlreiche dieser beeindruckenden Schiffe wie die „Schaarhörn“ oder die „Seute Deern“. Sie sind schon von der Promenade aus sichtbar und können auf dem 380 Meter langen, schwimmenden Ponton aus der Nähe betrachtet werden. Der Traditionsschiffhafen am Sandtorkai gilt als Geburtsort des modernen Hamburger Hafens. 
Am Sandtorkai, 20457 Hamburg, www.sandtorhafen.de

Ein weiterer Hotspot in Sachen Schifffahrt ist das Hamburg Cruise Center HafenCity. Das Terminal am Großen Grasbrook bietet zwei Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe und befindet sich ganz nah am Zentrum in der HafenCity im Quartier Strandkai.
Großer Grasbrook 19, 20457 Hamburg, www.hamburgcruise.net/terminals/#hafencity

  • Tipp des Maklerteams HafenCity: Dort können nicht nur die luxuriösen und riesigen Schiffe wie die Queen Mary 2 bestaunt, sondern auch die ankommenden Kreuzfahrtgäste begrüßt werden.
     


Astor Film Lounge (Foto: © Astor Film Lounge)
 
Handel, Wirtschaft und das Schiffshandwerk sind in der HafenCity zuhause. Aber auch die Kultur spielt eine große Rolle in diesem Stadtteil. Dafür steht unter anderem die ASTOR Film Lounge am Sandtrokai. Hamburgs erstes Premiumkino: Ein Filmtheater zum Wohlfühlen – ein Grand Cinema, in dem Kino noch zelebriert wird. Vom Doorman über die Garderobe und den Begrüßungscocktail bis hin zur Bedienung am Platz und 240 Parkplätzen direkt im Gebäude erlebt man unvergleichbaren Kino-Komfort.
Die gemütlichen, verstellbaren Luxus-Liegesessel mit Luft zum Nachbarn bieten extra viel Beinfreiheit: im Parkett luftige 1,06 Meter, in den Logen sogar 1,45 Meter.
Am Sandtorkai 46a, 20457 Hamburg, hamburg.premiumkino.de
 
 
 
Spielplatz vor dem Grasbrookpark mit Blick auf den Marco-Polo-Tower im Hintergrund (Foto: © Arnt Haug)

 


Viel Raum für Bewegung im Grünen

Moderne Architektur und ausgedehnte Grünflächen stehen in der HafenCity nicht im Widerspruch. Im Gegenteil: Der Stadtteil besitzt drei große Parkanlagen und jede Menge Platz zum Joggen, Spazieren oder für Fahrradtouren.
 
  • Tipp des Maklerteams HafenCity: Bei gutem Wetter verwandeln sich die Marco-Polo-Terrassen unterhalb des Marco-Polo-Towers in eine Liegefläche und laden zur Mittagspause oder einen Coffee-to-Go ein. Von den Magellan-Terrassen 100 Meter weiter hat man einen eindrucksvollen Ausblick auf die Elbphilharmonie sowie den Traditionsschiffhafen am Sandtorkai. Hier genießt man eine einzigartige Kulisse aus modernen Wohntürmen und historischen Schiffen. Nach einer Tour durch die HafenCity kann man sich wunderbar auf der Terrasse hinter dem Unilever-Haus entspannen. Die langen Promenaden sind perfekt für Entdeckungstouren – mit dem StadtRAD oder zu Fuß.
 
Der Lohsepark ist mit seinen 4,6 Hektar die größte Grünfläche der HafenCity und zentral an der Universität gelegen. Seinen Spitznamen „Central Park“ hat er also zu recht. Die HafenCity als Hamburgs Manhattan? Diese Assoziation liegt nicht nur durch die Inselform praktisch auf der Hand. Auch das kulturelle Angebot ist in beiden Bezirken beeindruckend. Fehlt nur die beeindruckende Skyline, aber auch daran wird gearbeitet. Den Lohsepark durchzieht wie den echten Central Park ein lockeres Wegenetz. Es führt vorbei an großzügigen Rasenflächen mit vielen Sitzgruppen, modernen Spielmöglichkeiten und über 500 Bäumen. Das im südlichen Teil geplante Spiel- und Gemeinschaftshaus erhält ein Café und öffentliche, behindertengerechte Toiletten. Eine barrierefreie Begegnungsstätte des neuen Quartiers.

Der Grasbrookpark befindet sich im Quartier Am Sandtorpark/Grasbrook zwischen dem Überseequartier und den Marco-Polo-Terrassen. Hier werden kleine und große Hamburger zu waschechten Freibeutern. Umgeben von einem Wasserbecken, das mit seinen drei verschlungenen Wasserläufen die Auffächerung der Elbe mit ihren Flussinseln im Miniaturformat nachbildet, liegt ein Spielplatz mit Piratenspielschiff und Schatzinsel. Direkt nebenan gibt es allerhand Gelegenheiten, sich an Fontänen und Wasserspendern oder auch am Matschtisch zu amüsieren. Ein grüner Spiel- und Freizeitpark, an dessen Gestaltung Erwachsene und Kinder beteiligt waren. Das Ergebnis dieser Mehrgenerationen-Kooperation überzeugt.


Aus Familiensicht kann ich die Spielplätze in der HafenCity sehr empfehlen.

 
Philipp Windischmann, Immobilienmakler Immobilienshop HafenCity

 
Im Osten der HafenCity, am Baakenhafenbecken entstand der Baakenpark auf einer eigens mit Elbsand aufgeschütteten Halbinsel. Ein Multifunktionsareal mit einer Grünfläche von rund 16.000 m². Mittendrin steht der Himmelsberg. Ein Sport- und Spielbereich mit ganz unterschiedlichen Begegnungsplätzen für Jung und Alt. Hier wird einmal mehr deutlich, dass die HafenCity ein Stadtteil ist, der immer in Bewegung bleibt. Nicht nur was neue Projekte und Bauvorhaben angeht: Sport stellt eine wichtige Variante städtischer Erfahrung dar. Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung werden deshalb in der HafenCity schon bei der Konzeption vieler Orte berücksichtigt. Doch auch zahlreiche eigens konzipierte Sportstätten entstehen. Hinzu kommen zahlreiche Fitness-Studios wie das CrossFit 20457, PRIME TIME Fitness Hamburg HafenCity oder HafenFity.


Nachbildung der HafenCity Promenade Fischwand im Miniatur Wunderland (Foto: © Miniatur Wunderland)

 

Kultur satt - von Miniatur Wunderland bis Duckstein Festival

Museen, spannendes Freizeiterlebnisprogramm oder Musikfestival? Die HafenCity kann alles und das ganz ohne rein touristisches Flair, sondern mit viel Charme und rekordverdächtigen Attraktionen. Auch hier zeigt sich der spannende Mix aus Tradition und Moderne:

  • Miniatur Wunderland
Laut Guinnessbuch der Rekorde findet sich hier die größte Modelleisenbahnanlage der Welt. Hinter den historischen Fassaden der Speicherstadt verstecken sich auf 1.499 m² mehr als 15.715 Kilometer Gleise. Schluss ist noch lange nicht, denn das Streckennetz wächst immer weiter. Ein Touristenmagnet, der aber auch immer wieder waschechte Hamburger anlockt. Hier kann man in nur einem Tag von der Schweiz nach Skandinavien, die USA und zu vielen internationalen Sehenswürdigkeiten reisen – im Miniaturformat versteht sich.

Kehrwieder 2, Block D, 20457 Hamburg, www.miniatur-wunderland.de


  • Hamburg Dungeon
Gruselig wird es direkt neben dem Wunderland. Im Dungeon finden Horror-Fans ein Gruselkabinett, drei Fahrgeschäfte und Schauspieler, die durch die bewegte Geschichte der Hansestadt führen – Feuersbrunst, Pest, Hexenjagd und eine Fahrt mit der Crew des legendären Piraten Klaus Störtebeker inklusive. 600 Jahre Geschichtsunterricht verpackt in spannende 90 Minuten.

Kehrwieder 2, 20457 Hamburg, www.thedungeons.com/hamburg


  • Dialoghaus
Drei sensible Themen werden in den unterschiedlichen Ausstellungen „Dialog im Dunkeln“, „Dialog im Stillen“ und „Dialog mit der Zeit“ für die Besucher anschaulich dargestellt. Je nach Thematik übernehmen blinde, gehörlose oder ältere Guides die Führung durch unterschiedliche Erlebniswelten. Hier erfährt man hautnah, wie sich der Alltag für Menschen mit Sehbehinderung, Gehörlosigkeit oder als Senior anfühlt und mit welchen Herausforderungen man konfrontiert wird.
Alter Wandrahm 4, 20457 Hamburg, www.dialog-in-hamburg.de

  • Internationales Maritimes Museum
Direkt im denkmalgeschützten Kaispeicher B befindet sich Hamburgs maritimes Herz: ein Schifffahrtsmuseum. Ausgestellt wird die Sammlung Peter Tamms. Sie besteht aus Objekten zur Seeschifffahrt, deren Kern mehrere zehntausend Schiffsmodelle bilden. Die größte private maritime Sammlung der Welt. Vor dem Museum befindet sich die lebensgroße Bronzestatue von Klaus Störtebeker, Hamburgs berühmtesten Piraten.

Koreastraße 1 / Kaispeicher B, 20457 Hamburg, www.imm-hamburg.de
 

  • Speicherstadtmuseum
Das Speicherstadtmuseum dokumentiert die Bau- und Nutzungsgeschichte der historischen Speicherstadt in Hamburg. Im authentischen Rahmen eines Lagerhauses von 1888 erlebt man die einzigartige Atmosphäre der Speicherstadt. Die Ausstellung zeigt, wie die Quartiersleute (Lagerhalter) früher hochwertige Importgüter wie Kaffee, Kakao oder Kautschuk gelagert, bemustert und veredelt haben. Weitere zentrale Themen: der Tee- und Kaffeehandel, der in den Kontoren ansässig war, sowie die Baugeschichte der Speicherstadt. Nicht nur etwas für interessierte Erwachsene. Auch Kinder haben hier viel Spaß, weil sie viele Dinge anfassen und selber ausprobieren dürfen. “Kalle, de lütte Quartiersmann" für sie mit einer Rallye durch das Museum. Für die Jüngeren gibt es außerdem das Suchspiel "Augen auf im Museum".

Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg, www.speicherstadtmuseum.de


  • Deutsches Zollmuseum
Auf dem Gelände des ehemaligen Hamburger Zolls befindet sich das deutsche Zollmuseum. Hier bekommt man spannende Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart des Zolls. Die moderne Ausstellung mit einem modernen interaktiven Bereich vermittelt den Besuchern auf 800 m² alles Wissenswerte über 2.000 Jahre Zollgeschichte. Schmuggelverstecke, Uniformen, sogar ein ausgedienter Zollkreuzer uvm. gibt es zu bestaunen.

Alter Wandrahm 16, 20457 Hamburg, www.zoll.de


  • Automuseum PROTOTYP
Willkommen im Herzen der HafenCity zum Rendezvous mit außergewöhnlichen Spitzenfahrzeugen vom Ur-Porsche Typ 64 von 1939 bis zu modernen Formel 1-Boliden und zu Einblicken in das Leben von Rennfahrerlegenden wie Graf von Trips und Weltklasse-Konstrukteuren wie Prof. Porsche. Das Automuseum PROTOTYP ist eine der Sehenswürdigkeiten in Hamburg in direkter Nähe zur Elbphilharmonie und dem UNESCO Weltkulturerbe Speicherstadt. Die Ausstellung zeigt Sport- und Rennwagen der deutschen Nachkriegszeit sowie deren Konstrukteure und Fahrer.

Shanghaiallee 7 20457 Hamburg, www.prototyp-hamburg.de
 

  • Spicy´s Gewürzmuseum
Auf etwa 350 m² kann man in Spicy’s Gewürzmuseum vom Anbau bis zum Fertigprodukt den gesamten Bearbeitungsprozess anhand von historischen Geräten und Maschinen verfolgen. Über 900 Exponate aus den letzten fünf Jahrhunderten werden auf dem originalen Speicherboden ausgestellt. Teilweise in Originalgebinden, so wie sie aus dem nahen und fernen Ausland nach Hamburg kommen. Auf Schnuppertischen können alle Kräuter und Gewürze angefasst und gerochen werden. Natürlich kann man auch vor Ort im Museums-Shop Gewürze für die eigene Küche kaufen.

Am Sandtorkai 34, 20457 Hamburg, www.spicys.de


  • Kaffeemuseum Burg
1923 gründete die Familie Burg das Hamburger Kaffeegeschäft und die Rösterei im schönen Eppendorf. Jens Burgs Leidenschaft für dieses faszinierende Genussmittel verdanken wir eine einzigartige Sammlung, die alle Themen rund um den Kaffee umfasst: Wo kommt Kaffee her? Wie wird die Bohne eigentlich braun? Und wie bereitet man sie richtig zu? Hunderte Exponate aus aller Welt erzählen die Erfolgsgeschichte des Kaffees – von damals bis heute. Besucher können in Führungen, Seminaren oder Tastings nicht nur in die Welt des Kaffees, sondern auch in die des Gins und Tees eintauchen. Neben dem Kaffeemuseum und der Rösterei findet man am St. Annenufer noch vieles mehr wie einen Kaffee-Shop und ein Café mit historischen Ambiente und Blick auf die Hamburger Speicherstadt.

St. Annenufer 2, 20457 Hamburg, www.kaffeemuseum-burg.de
 

  • Sommer in der HafenCity
Von Juni bis August darf auf den öffentlichen Plätzen, den Parks und Promenaden in der HafenCity ausgelassen getanzt, gesportelt, Literatur und Kultur genossen werden. Jeden Sonntag finden die unterschiedlichsten Veranstaltungen unter freiem Himmel statt – zum Mitmachen oder Zuschauen. Seit 2005 prägt das abwechslungsreiche Programm das öffentliche und kulturelle Leben der HafenCity. Unter die Bewohner mischen sich Touristen und Besucher aus der ganzen Stadt. Generell gilt: Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Sommers in der HafenCity ist kostenfrei.

  • Duckstein Festival
Immer Ende Juli bzw. Anfang August gibt es 10 Tage lang Livemusik, Entertainment, Straßentheater und Restaurant-Gastronomie beim Duckstein Festival. Auf der Fleetinsel geboren, trug es lange den Namen Fleetinsel-Festival, bevor es von Jahr zu Jahr wuchs und 2015 der Umzug in die HafenCity und eine Namensänderung anstanden. Alle Duckstein Festivals stehen unter dem Motto „Kunst, Kultur und Kulinarisches“ und versprechen vielseitige Erlebnisse in einladender Atmosphäre. Ob Musik, Design, internationales Straßentheater oder gehobene Gastronomie: Für jeden Kultur-Liebhaber ist etwas dabei.
Magdeburger Hafen, 20457 Hamburg, www.duckstein.de/festival-events/hamburg-hafencity

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Restaurant NENI in der HafenCity (Foto: © NENI)


 

Restaurant- & Bartipps des Maklerteams HafenCity

Die HafenCity hat gastronomisch einiges zu bieten. Hier paaren sich angesagte Bars und internationale Küche mit dem typischen Hamburger Flair:

 

  • NENI Hamburg
Im 25hours Hotel Altes Hafenamt findet man das NENI mit seiner Mischung aus nahost-mediterraner Küche und einer feinen Note Hamburg. Hier wird nach dem Konzept der Familie Molcho eklektische, ostmediterrane Küche serviert. Das gemeinschaftliche Teilen der Gerichte und die lebendige Szenerie drum herum sprechen alle Sinne an. Zu den exotischen NENI-Klassikern gesellen sich typisch hamburgische Hafen- und Fischgerichte mit regionalen Zutaten, interpretiert à la NENI.
Osakaallee 12 / Eingang Überseeboulevard, 20457 Hamburg, www.nenihamburg.de

 

  • Heimat Restaurant
Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl – genau danach wird hier gelebt und gekocht. Zelebrieren, teilen und genießen steht auf der Restaurant-Agenda. Was kommt auf den Tisch? Natürlich das Beste, was der lokale Boden und die Gewässer hergeben. Frische, regionale Gerichte und Altbewährtes neu interpretiert.
Überseeallee 5, 20457 Hamburg, www.heimatrestaurant.com

  • CARLS an der Elbphilharmonie
Ein Stück Frankreich mitten in der HafenCity – in erster Reihe am Wasser und direkt neben Hamburgs neuem Wahrzeichen gelegen. Im Bistro gibt es leckeres Bio-Landbrot in spannenden Geschmackskombinationen: Von Räucherlachs über Avocado, Putenbrust und Garnelen ist für jeden etwas dabei. Die Winebar befindet sich direkt auf Wasserniveau. Von der sonnigen und windgeschützten Terrasse genießt man den Blick auf die Elbe und den Hafen. Und in der Brasserie geht es lässig und lebhaft zu. Küchenchef Michel Rinkert ist sowohl Experte für die französischen Klassiker seiner Heimat als auch für norddeutsche Gerichte mit dem besonderen Etwas.
Am Kaiserkai 69, 20457 Hamburg, www.carls-brasserie.de

  • Restaurant Bianc
Das Bianc bietet Gourmetküche mit zwei Michelin-Sternen und ist die neue Adresse für Feinschmecker mitten in der HafenCity. Ein wunderbarer Platz zum Genießen, an dem die Leidenschaft für eine modern interpretierte mediterrane Küche ebenso lodert wie für fantasievolle Kreationen mit innovativem Ansatz. Ein Blickfang ist der große Olivenbaum in der Mitte des Restaurants. Er verbreitet Italien-Feeling pur. Die Küche konzentriert sich aufs Wesentliche: starke Aromen und guten Geschmack. Man kann Matteo Ferrantino und seinem Team in der verglasten Küche sogar direkt in die Töpfe schauen.
Am Sandtorkai 50, 20457 Hamburg, www.bianc.de
 
  • The Table
Ein Tisch, maximaler Komfort – so lautet die Philosophie von Sternekoch und Inhaber Kevin Fehling. Es gibt keine Einzeltische. Die Gäste nehmen an einem geschwungenen Holztresen direkt vor der offenen Küche Platz. Die Privatsphäre kommt durch die einzelnen Bereiche und die Limitierung auf 20 Gäste dennoch nicht zu kurz. Von jedem Platz kann man die verschiedenen Zubereitungsschritte der Gerichte beobachten. In Hamburgs neuem Trendrestaurant findet der Gourmetliebhaber klassische Gerichte modern interpretiert und nuanciert durch die Einflüsse unterschiedlicher Breitengrade.
Shanghaiallee 15, 20457 Hamburg, www.thetable-hamburg.de

  • Puzzle Bar
Nur wenige Meter von seinem Drei-Sterne-Restaurant "The Table" entfernt, eröffnete Kevin Fehling einen neuen Cocktail-Tempel: Die Puzzle Bar verspricht Exklusivität und befindet sich im 15. Stock des Campus Towers. Ihre Gäste sollen in noch nie da gewesenen Geschmackssphären schweben. Auf neugierige Gourmets warten 16 Cocktails, die der Sternekoch gemeinsam mit seinem ehemaligen Souschef Dennis Ilies und dem Mixologie-Experten Dennis Hammer kreiert hat. Zu Drinks wie der „Puzzletini“, der „Habanero Paloma“ oder der „Tom Kha Gai“ werden außerdem Edel-Hotdogs serviert, die man bei spektakulärer Aussicht auf den Hafen und die Elbphilharmonie genießen kann. Der perfekte Ort für den nächsten Sundowner!
Versmannstraße 2, 20457 Hamburg, www.puzzle-bar.de
 
  • Boilerman Bar
Gemütlichkeit und Charme versprühen im Boilerman vor allem die schweren Ledersessel. Hier kann man präzise gemischte Drinks genießen. Die unangefochtenen Stars auf der Barkarte sind die Highballs. Sie kommen ganz ohne Shaker aus und bestehen aus feinen Spirituosen. Zusammen mit zwei Eiskugeln in einem gefrorenen Glas serviert, sind sie schnell zubereitet und laden aufgrund ihrer Größe dazu ein, unterschiedlichste Geschmackskombinationen auszuprobieren. Spezialisiert hat sich die Boilerman Bar zudem auf Rum. Eine ständig wachsende Auswahl an besonderen Sorten, spezielle Rum-Highballs und Tasting-Angebote sprechen für Barmanager Nico Grote und sein passioniertes Team.
Osakaallee 12 / Eingang Überseeboulevard, 20457 Hamburg, www.boilerman-hafenamt.de Einen weiteren Standort gibt es in Eppendorf.

  • Club 20457
Hier ist der Name Programm: Ein lebhafter Club mit Bar und Liegestühlen vor der Tür, der zu Feierabenddrinks, Lesungen und Konzerten einlädt. Schon seit 2012 stehen Toni Fabrizi und sein Team im „ersten Club der HafenCity“ hinter dem Tresen. Doch das ist noch nicht alles, was hinter der Location steckt. Mit dem hauseigenen Podcast „Thekengeflüster 20457“ gibt es eine informative und unterhaltsame Küchenparty ohne Türsteher. Auf der Karte steht unter anderem der 20457 HafenCity Gin aus der Destille "Spirit HafenCity“. Direkt nebenan gibt es im Bistro TONI ein kulinarisches Verwöhnprogramm.
Osakaallee 6-8, 20457 Hamburg, www.club20457.com
 


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Überseequartier HafenCity Hamburg (Foto: © Arnt Haug)

 


Shoppingmeile ohne 08/15-Ketten

Auf nur etwas über zwei Quadratkilometern schafft die HafenCity ein unvergleichliches Metropolen-Feeling. Das Gebiet zwischen Baumwall und Oberhafen ist vollgepackt mit Sehenswürdigkeiten und Geschäften des täglichen Bedarfs. Der Überseeboulevard als neue Shoppingmeile verläuft auf 300 Metern zwischen Speicherstadt und Elbe. Kleine, charmante Geschäfte bieten eine große Auswahl und sind eine willkommene Abwechslung zu den großen Ketten. Hier wird vornehmlich auf inhabergeführt Konzepte statt auf Franchise gesetzt. Wer neue kreative Einzelhandelskonzepte, junge Trendläden und Flagship-Stores erleben möchte, ist hier genau richtig.
 
Schlendert man den Überseeboulevard zum Marktplatz entlang, kann man hier jeden Dienstag von 11.30 bis 15.00 Uhr ökologisch, frisch und regional auf dem Wochenmarkt einkaufen. Zum vielfältigen Angebot gehören auch verschiedene Food Trucks, die zum Schlemmen verführen. In der Hafen-Spezerei findet sich „Feines & Schönes zum Genießen und Verschenken“. Der Begriff Spezerei stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist ein Synonym für Gewürzwaren und Delikatessen, die in der historischen Speicherstadt schon zu Hanse-Zeiten aus aller Welt angeschifft wurden. Heute finden sich in der Spezerei vor allem Öle, Essige, Brände und Liköre, Tee, Kaffee sowie handgeschöpfte Schokoladen und Pralinen aus kleinen regionalen sowie internationalen Manufakturen und Brennereien.



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Hotel Hafenkran Greif HafenCity Hamburg (Foto: © Hafenkran)

 


Eine Nacht im Hafenkran & andere Übernachtungs-Highlights

Normale Hotels kann jeder, die HafenCity hat aber auch hier etwas Besonderes zu bieten: Eine Übernachtung im umgebauten Hafenkran „Greif“. In der Kanzel hat man nicht nur den Luxus und Komfort eines gewöhnlichen Hotelzimmers, sondern einen einzigartigen Blick direkt auf die Elbphilharmonie und den Traditionshafen. Privatsphäre ist garantiert, denn das Mikrohotel hat nur ein Zimmer mit Frühstücksservice. Perfekt für besondere Anlässe oder romantische, außergewöhnliche Ausflüge.
Ein weiteres Übernachtungs-Highlight liegt direkt im KPTN-Quartier: das Hotel Pierdrei. Neben den 212 Zimmern gibt es noch die Camper City auf dem Dach. Dort stehen vier Wohnwagen für das etwas andere Outdoor-Erlebnis mitten in der Stadt. Gleich um die Ecke liegen die Elbphilharmonie, die ASTOR Film Lounge und das Miniatur Wunderland.



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Westfield Hamburg - Überseequartier (Visualisierung: © Unibail-Rodamco-Westfield)

 


Zukunftsausblick: Das steht an im Quartier

Die HafenCity hat sich als lebenswerter Standort zum Wohnen und Arbeiten etabliert. Zwischen Speicherstadt und der Elbe hat sich ein vielfältiges Angebot entwickelt. Aktuell entstehen viele weitere attraktive Neubauprojekte. Neben dem Baakenhafen ist eins der (nächsten) Quartiere, das derzeit bebaut wird, das wasserseitige südliche Überseequartier .  Hier entsteht das Westfield Einkaufszentrum mit knapp 200 Geschäften auf ca. 80.000 m² Verkaufsfläche und rund 21.000 m² für ein Multiplexkino mit 10 Sälen und Gastronomie. Wer um den neuen Bauabschnitt läuft, braucht zwar noch etwas Fantasie, um zu ahnen, was hier entstehen soll, aber das interaktive Architekturmodell im Westfield-Showroom des Sumatrakontors erweckt das Projekt bereits jetzt anschaulich zum Leben. Außerdem hilft ein Fassadenmuster an der Shanghaiallee Ecke Überseeallee der Vorstellungskraft auf die Sprünge. Hier werden zehn Fassaden auf ihre Wind- und Wetterbeständigkeit getestet, bevor es in die heiße Bauphase geht. Gebaut werden auch drei Hotels, 650 Wohnungen und Büros für ca. 4.000 Arbeitsplätze mit insgesamt 48.000 qm Bürofläche.

Abschlussprojekt in der HafenCity soll der Elbtower werden. Bis 2025 soll Hamburgs größtes Hochhaus fertiggestellt sein. Es misst dann stolze 245 Meter und bietet neben Büroräumen Platz für den Einzelhandel, die Gastronomie und Hotellerie, Co-Working-Spaces, Fitness- und Wellnessbereiche sowie ein Kinderland.




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Schauen Sie vorbei!

Ein moderner Stadtteil mit neuen Möglichkeiten, Wohnkonzepten und einer wachsenden Infrastruktur – das alles ist die HafenCity. Wer von Anfang an dabei sein möchte und hautnah miterleben will, wie Hamburg ein neues Gesicht bekommt, der ist hier genau richtig. Geschichte und Zukunft liegen im Quartier ganz dicht beieinander. Aus alten Kontoren werden neue Büroflächen und direkt nebenan entsteht ein moderner Neubau mit Familienwohnungen oder luxuriösen Lofts. Die HafenCity ist vielseitig, nicht nur was ihr Freizeit- und Kulturangebot angeht.
 
Sie suchen nach einem neuen Zuhause in der HafenCity? Dann sollten Ihre ersten Schritte Sie in unseren Immobilienshop am Überseeboulevard 4-10 führen, der im April 2021 sein 10-jähriges Shop-Jubiläum feiert. Wir freuen uns sehr darauf, Sie persönlich bei uns zu begrüßen. Wenn Sie gleich tiefer einsteigen möchten in die Immobiliensuche, stehen Ihnen Zoran Vujovic und sein Team immer gerne zur Verfügung. Unsere Immobilienberater freuen sich auf Ihren Anruf unter 040 – 350 802 204 oder Ihre E-Mail an Herrn Vujovic: hafencity@grossmann-berger.de.



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