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2018 moderateres Preiswachstum erwartet


Trend zum Umland von Hamburg hält an

Pressemitteilung
Hamburg | 29.11.2017
Die Preise für Wohnungen und Häuser im Bestand in Hamburg und dem Umland werden 2018 nahezu überall weiter zulegen, wenn auch moderater als 2017. Für Standard-Eigentumswohnungen* im Stadtgebiet erwartet der Hamburger Immobiliendienstleister Grossmann & Berger einen Preiszuwachs von 2,6 %, für Standard-Einfamilienhäuser** von 2,2 %. Im Umland wird das Plus 2018 dem G&B-Preistrend zufolge mit 3,4 % für Häuser und 3,6 % für Wohnungen ebenso wie 2017 höher ausfallen als im Stadtgebiet.
 
Halbierung der EZB-Anleihekäufe dämpft Preise
„Grund für die geringeren Steigerungsraten sind die bereits hohen Preise. Auch die Ankündigung der Europäischen Zentralbank, ihre Anleihekäufe 2018 zu halbieren, spielt eine Rolle“, erläutert Geschäftsführer Lars Seidel den G&B-Preistrend, welcher zentraler Bestandteil des heute veröffentlichten Marktberichts für Bestands-Wohnimmobilien ist. Durch die eingeschränkten EZB-Anleihekäufe könnten die Finanzierungszinsen für Immobilienkredite weiter steigen und die bisher günstigen Rahmenbedingungen für Immobilienkäufe verschlechtern. „Daher werden die Preise 2018 insbesondere dort steigen, wo sie jetzt noch unter 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen. Die Nachfrage wird dies aber nicht dämpfen“, so Andreas Gnielka, Bereichsleiter Wohn-Immobilien Bestand/Vermietung. Die Preisprognosen von Grossmann & Berger für das Jahr 2017 haben sich weitestgehend bestätigt. Demnach legten die erzielbaren Preise im Stadtgebiet im Schnitt tatsächlich um 2,3 % für Häuser und um 5,6 % für Wohnungen zu. Im Umland bestätigte sich das Preisplus ebenfalls mit Zuwächsen von 8,0 % für Wohnungen und 3,6 % für Häuser.
 
Wohnungen im Umland fast so teuer wie Häuser
Im Durchschnitt erhalten Verkäufer 2018 für Wohnungen im Hamburger Stadtgebiet 3.900 €/m² Wfl. und für Häuser 4.600 €/m² Wfl. Im Umland liegt der durchschnittlich erzielbare Kaufpreis für Häuser bei 3.000 €/m² Wfl. und für Wohnungen bei 2.900 €/m² Wfl. „Im Fünf-Jahres-Vergleich haben sich die Preise für Wohnungen und Häuser im Hamburger Stadtgebiet parallel nach oben entwickelt. Häuser sind konstant teurer als Wohnungen“, erklärt Gnielka. „Nach einem Sprung von 2016 auf 2017 unterscheiden sich die Durchschnitts-Preise für Wohnungen und Häuser im Umland hingegen nur noch um 100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.“ Grund hierfür ist der anhaltende Trend für Immobilienkäufe im Umland, insbesondere im Wohnungs-Segment, ausgelöst von dem hohen Preisniveau im Hamburger Stadtgebiet. Dieser Trend spiegelt sich auch in der mit +18,5 % höchsten Preissteigerungsrate wider, die Grossmann & Berger für Ahrensburg erwartet.
 
Stadtgebiet 2018: Im Süden günstig kaufen
Harvestehude bleibt dem G&B-Preistrend zufolge auch im kommenden Jahr der Stadtteil mit den höchsten Preisen. Für dortige Wohnungen können Verkäufer im Schnitt 7.700 €/m² Wfl. erzielen, für Häuser 9.800 €/m² Wfl. Das andere Ende der Preisskala bilden die Stadtteile Hausbruch für Häuser und Rönneburg für Wohnungen. Für beide Stadtteile, die im Süden von Hamburg liegen, erwartet Grossmann & Berger 2018 bei Verkäufen Durchschnittspreise von jeweils 2.400 €/m² Wfl.
 
Umland 2018: Osten mit größter Preisspreizung
Im Umland werden gemäß dem G&B-Preistrend 2018 mit einem Durchschnittspreis von 3.600 €/m² Wfl. die höchsten Hauspreise in Reinbek/Wentorf erzielt, während Wohltorf/Aumühle mit ebenfalls 3.600 €/m² Wfl. Spitzenreiter bei den Wohnungspreisen ist. Am wenigsten erhalten Verkäufer 2018 mit 1.200 €/m² Wfl. für Häuser in Rausdorf und mit 1.400 €/m² Wfl. für Wohnungen in Todendorf. Alle Orte befinden sich im östlichen Umland von Hamburg. Diese Region weist die größte Preisspanne aller untersuchten Umland-Gemeinden auf.
 
„Rising Stars” 2018: Potenziale am Stadtrand
Besonderes Potenzial für 2018 hinsichtlich der Nachfrage- und Preisentwicklung sieht Grossmann & Berger in sechs Stadtteilen und fünf Umland-Lagen. Im Stadtgebiet kamen Horn, Hamm, Harburg und Altona-Nord zu den bisherigen „Rising Stars“**** Neugraben-Fischbek und Billstedt hinzu. In den städtischen „Rising Stars“ erwartet Grossmann & Berger die größten Preissteigerungen für Wohnungen mit 17,4 % in Neugraben-Fischbek und für Häuser mit 16,0 % in Harburg. Im Umland behalten Pinneberg, Norderstedt, Ahrensburg und Reinbek aus Sicht von Grossmann & Berger ihren Status als „Rising Star“ auch 2018, während sich Rosengarten als neuer Umland-„Rising Star“ etabliert. Wohnungen in den Umland-„Rising Stars“ verteuern sich mit +18,5 % am stärksten in Ahrensburg, Häuser um +11,5 % in Rosengarten.
 
G&B-Preistrend: Einschätzung der erzielbaren Preise für Standard-Immobilien mit guter Bausubstanz und Ausstattung in guter Wohnlage:
* Standard-Eigentumswohnung: bezugsfrei, 3 Zimmer, rund 80 m² Wfl., 1. OG, Aufzug, Einbauküche
** Standard-Einfamilienhaus: freistehend, mit Keller, mind. 130 m² Wfl., lagetypische Grundstücksgröße
*** Standard-Stadtvilla: 2 bis 3,5 Geschosse, mind. 150 m² Wfl., großzügige Raumausstattung, Garten
**** Rising Stars: Bewertung aller Hamburger Stadtteile und Umland-Lagen hinsichtlich Preisentwicklung, Preisniveau, Nachfrageentwicklung, schienengebundener Verkehrsanbindung, Lagequalität, Entwicklungsperspektiven
 
Bebilderung
BU oben: Für Stadtvillen in Harvestehude erwartet Grossmann & Berger 2018 einen durchschnittlich erzielbaren Preis von 9.800 €/m² Wfl.
BU unten: Ahrensburg gehört auch 2018 zu den Umland-„Rising Stars“ mit besonderem Entwicklungspotenzial. Die Preise für Häuser und Villen in Ahrensburg legen 2018 um 9,7 % zu
Quelle Grafik: Grossmann & Berger Research
Quelle Foto: Grossmann & Berger GmbH
Britt Finke
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Britt Finke
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