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Investmentmarkt Top-7-Standorte 3Q2015


Deutliches Plus von 44,4 %

Pressemitteilung
Hamburg | 02.10.2015
Nach den Berechnungen von German Property Partners (GPP) summierte sich das Transaktionsvolumen für gewerbliche Immobilien-Investments an den deutschen Top-7-Standorten (ohne Wohninvestments) zum Ende des 3. Quartals 2015 auf rund 19,4 Mrd. €. Das bedeutet ein Plus von 44,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „An allen Top-7-Standorten stieg das Transaktionsvolumen an, insbesondere in Köln (+122,2 %), Frankfurt (+82,0 %) und Berlin (+69,9 %) wurde das Volumen des Vorjahres deutlich übertroffen“, erläutert Björn Holzwarth, Sprecher von GPP, das Marktgeschehen.

Investmentmarkt Top-7-Standorte 3Q2015Investmentmarkt Top-7-Standorte 3Q2015
TAV: Plus an allen Standorten
Das rege Marktgeschehen spielte sich vor allem in den drei Märkten Berlin (4,4 Mrd. €), München (4,1 Mrd. €) und Frankfurt (4,0 Mrd. €) ab. Die vier bisher größten bekannten Transaktionen wurden an den Standorten Frankfurt und Berlin getätigt. Neben den Verkäufen des „Trianon“ für rund 540 Mio. € und des 95 %-Anteils des „Eurotowers“ für rund 455 Mio. € in Frankfurt im 2. Quartal wurden die Transaktionen des Shoppingcenters „Boulevard Berlin“ für rund 370 Mio. € und des gemischt genutzten Objekts „The Q“ in Berlin für rund 330 Mio. € im 3. Quartal beurkundet. Auch in Hamburg wurde ein Transaktionsvolumen von rund 3,2 Mrd. € (+ 31,3 %) verzeichnet. Hier wechselten mehrere Gewerbe-Immobilien zu Kaufpreisen im dreistelligen Millionenbereich den Eigentümer. Das Transaktionsvolumen in Düsseldorf lag bei 1,7 Mrd. € (+6,1 %) und in Stuttgart bei 1,1 Mrd. € (+27,4 %). Das niedrigste Volumen unter den Top-7-Standorten mit 1,0 Mrd. € (+122,2 %) wurde in Köln registriert, allerdings machte der Standort den größten Sprung im Vergleich zum Vorjahr.

Büroimmobilien wurden an allen Top-7-Standorten am meisten gehandelt. Ihr Anteil am Transaktionsvolumen betrug etwa 68 %, gefolgt vom Asset Einzelhandel mit rund 15 %. Insbesondere in Düsseldorf war der Anteil an verkauften Einzelhandelsimmobilien mit 40 % am höchsten. Die drei größten Einzelhandels-Transaktionen an diesem Standort waren der Verkauf des „Kaufhof-Portfolios“ mit rund 225,0 Mio. €, der Shoppingmall „Sevens“ (Königsallee 56) für rund 220,0 Mio. € und der „Düsseldorf Arcaden“ (Friedrichstraße 133) für rund 190,0 Mio. €.

Größte bekannte Transaktionen an den deutschen Top-7-Standorten 1.-3. Quartal 2015

Standort Projekt/Objekt Käufer Verkäufer KP (ca. Mio. €)
FAM Trianon NorthStar Realty Finance Madison International Realty 540
FAM Eurotower (95 %-Share) IVG RFR Holding 455
BER Boulevard Berlin Klépierre Corio 370
BER The Q Tishman Speyer Pontegadea/Banco Santander 330
MUN Siemens Campus Pramerica RE Investors HIH/RFR Holding > 300
HAM Berliner Tor Center Zurich Versicherung Morgan Stanley 269


Renditen: Spitzenrenditen sinken weiter
Die Büro-Spitzenrenditen sind ausnahmslos an allen Top-7-Standorten im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die niedrigsten Renditen für Büroimmobilien werden in München mit 3,75 % gefolgt von Berlin mit 4,20 % und in Hamburg mit 4,30 % erzielt. In Düsseldorf, Köln und Stuttgart werden Spitzenrenditen von jeweils 4,50 % für Bürogebäude aufgerufen. Am stärksten sank die Spitzenrendite für Bürogebäude in Berlin mit 55 Basispunkten, während sie in Hamburg mit 20 Basispunkten die geringste Abnahme erfuhr. „Im Vergleich zum zweiten Quartal sind nur die Büro-Spitzenrenditen in Berlin und Köln weiter gesunken. An allen anderen Standorten sind diese stabil geblieben. Sollte das niedrige Zinsniveau weiter anhalten, sind die Tiefstwerte noch nicht erreicht“, prognostiziert Holzwarth.

Investoren: Internationale bevorzugen Köln und Frankfurt
Der Anteil an internationalen Käufern auf dem gewerblichen Investmentmarkt an den Top-7-Standorten lag mit einem Transaktionsvolumen von 9,3 Mrd. € bei 48,2 %. Das Interesse ausländischer Investoren war in Köln (72,0 %) und Frankfurt (57,6 %) am Höchsten.

Auf der Käuferseite traten in den Top-7-Standorten die Offenen Fonds und Spezialfonds als stärkste Marktteilnehmer auf. In Stuttgart wurden 68,3 % des Transaktionsvolumen durch diese Käufergruppe erworben, in München 56,2 %. In Frankfurt waren die Pensionskassen/Pensionsfonds mit 22,4 % am Aktivsten. In Hamburg kauften vornehmlich Asset-Manager/Bestandhalter (23,3 %).

Die Gruppe der Verkäufer ist von Standort zu Standort unterschiedlich. So dominierten in Hamburg die Offenen Fonds (29,9 %), in Berlin Private Investoren/Family Offices (18,8 %), in Düsseldorf (24,3 %) und Köln (19,0 %) Eigennutzer/Corporates, in Frankfurt Vermögensverwalter (20,7 %) und in Stuttgart (21,3 %) und München (33,9 %) Projektentwickler.

Ausblick: 2015
Holzwarth: „Deutschland gilt für viele Anleger, auch aus dem Ausland, als „save haven“, um Kapital möglichst sicher zu parken. Allerdings führen hohe Liquidität und fehlende Produkte weiterhin zu steigenden Preisen. Folglich wird der Druck auf die Renditen weiter anhalten. Zum Jahresende 2015 erwarten wir ein Gesamt-Transaktionsvolumen in den Top-7-Standorten von rund 26,0 Mrd. €, welches den Wert des Vorjahres von 21,6 Mrd. € übersteigen wird.“
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
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