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Invest Hamburg 3Q2016


Transaktionsvolumen trotz Produktmangel an der Spitze

Pressemitteilung
Hamburg | 05.10.2016
Das anhaltend günstige Investitionsklima beflügelte auch im 3. Quartal 2016 das Transaktionsgeschehen in Hamburg. Mit rund 1,2 Mrd. € übertrumpfte das Transaktionsvolumen des 3. Jahresviertels das bereits hohe Niveau des Vorquartals. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn gewerbliche Immobilien im Wert von rund 3,2 Mrd. € veräußert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme von knapp 2 %. „Trotz des gefühlten Produktmangels wechselten in den ersten drei Jahresvierteln über 100 Gewerbe-Immobilien den Eigentümer. Das Transaktionsgeschehen verlagerte sich zunehmend auf die Assetklassen Hotel und Einzelhandel sowie auf Objekte in Stadtteillagen“, sagt Axel Steinbrinker, Geschäftsführer von Grossmann & Berger.

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Viel Bewegung im Hamburger Osten
Nach den zentralen Teilmärkten City und HafenCity, die zusammen ein Transaktionsvolumen in Höhe von 1,5 Mrd. € und damit einen Anteil von rund 47 % erreichten, kam Hamburg Ost mit rund 12 % des Volumens (384 Mio. €) auf Platz zwei im Ranking der Teilmärkte. Ausschlaggebend hierfür waren insgesamt 20 Verkäufe, unter anderem von fünf größeren Einzelhandelsobjekten mit einem Gesamtvolumen von rund 230 Mio. €. Hierzu zählte der Verkauf des „Marktkauf-Centers Bergedorf“ (Alte Holstenstraße 30-32, Hamburg Ost), den die DIC Asset im 3. Quartal von einem privaten Investor erwarb.

Zu den Top-Transaktionen in Hamburg gehörten unter anderem die folgenden Verkäufe: Bereits im 2. Quartal übertrug der Projektentwickler Art-Invest das Projekt „Alter Wall“ (Alter Wall 2-32, City) im Rahmen eines Share-Deals an eine Pensionskasse. Ebenfalls im Rahmen eines Paketverkaufs „Cloud9“ ging der „Sprinkenhof“ (Altstädter Straße 6-10, City) im 3. Quartal von der Allianz an die Patrizia. Bereits im 1. Quartal verkaufte der Projektentwickler TAS KG den „Telekom Campus“ (Überseering 2, City Nord) an Amundi.

Büroobjekte unverändert vorn
Büroimmobilien waren mit einem Anteil von rund 67 % unverändert die stärkste Assetklasse. Neben dem „Sprinkenhof“ wurden im 3. Quartal zwei weitere Büroobjekte im zweistelligen Millionenbereich als Share-Deal veräußert. Triuva kaufte von Orion Capital Partners den von der Commerzbank angemieteten Büroturm „Hamburg Two Towers“ (Lübeckertordamm 5, St. Georg). Das Work-Life-Center (Gorch-Fock-Wall 1a, City) wurde vom Projektentwickler DWI an Eastern Property Holdings veräußert.

Auf Platz zwei folgten Einzelhandelsobjekte mit einem Anteil von 15 % und einem Volumen von 493 Mio. €. Hotels nahmen mit rund 9 % (291 Mio. €) Platz drei ein. Insgesamt wurden in Hamburg zehn Hotels verkauft. Hierzu gehörte das sich im Bau befindliche Hotel-Projekt „Holiday Inn Hotel City Nord“ (Überseering 3, City Nord), das Union Investment im 3. Quartal vom Projektentwickler TAS KG erwarb.

Die Spitzenrenditen für die Assetklassen Büro und Einzelhandel sanken im Vorjahresvergleich von 4,0 auf 3,8 % und für die Assetklasse Industrie/Lager/Logistik von 6,5 auf 6,0 %. „Die sinkenden Renditen sind die Folgen der gegenwärtigen Marktsituation auf dem gewerblichen Immobilienmarkt in Hamburg. Eigentümer sollten deshalb prüfen, ob sie die momentane Marktlage nutzen und die durch den Prozess der „yield compression“ generierten Steigerungen der Marktwerte realisieren“, rät Steinbrinker.

Nationale Investoren marktführend
Zum Ende des 3. Quartals 2016 bestimmten nach wie vor nationale Akteure den Markt für gewerbliche Immobilien-Investments in Hamburg. Lediglich 22 % des Transaktionsvolumens stammten aus dem Ausland, hauptsächlich aus Großbritannien, Frankreich und der Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Volumen um rund 57 %. Auch das Volumen der internationalen Verkäufer verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 62 %.

Auf der Käuferseite erzielten die Offenen Fonds/Spezialfonds mit rund 1,4 Mrd. € und rund 43 % des Transaktionsvolumens den höchsten Investmentumsatz. Auf den zweithöchsten Anteil mit rund 13 % (426 Mio. €) kamen die Pensionsfonds/Pensionskassen. Auf Seiten der Verkäufer summierten sich die von Projektentwicklern/Bauträgern veräußerten gewerblichen Immobilien in Hamburg auf rund 1,3 Mrd. € bei einem Anteil von 41 % am Transaktionsvolumen und landeten damit auf dem 1. Platz des Rankings.

Ausblick
„Das dynamische Marktgeschehen wird sich bis zum Jahresende weiter fortsetzen. Der Trend, in „Betongold“ zu investieren, ist auch am Hamburger Investmentmarkt allgegenwärtig. Bis zum Jahresende könnte das Rekordergebnis von vier Milliarden Euro des Vorjahres erreicht, wenn nicht sogar übertroffen werden. Der anhaltende Nachfrageüberhang führt zu einer Verkürzung der Vermarktungszeiten und weiteren Investitionen in Stadtteillagen. Allerdings wird der Produktmangel auch im kommenden Jahr das Marktgeschehen bestimmen“, prognostiziert Steinbrinker.

Der vollständige Marktbericht steht in Kürze auf unserer Website zum Download bereit.

Quelle Grafik: Grossmann & Berger GmbH
Britt Finke
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