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Investment BER 1Q2016


Verhaltener Jahresstart

Pressemitteilung
Berlin | 07.04.2016
Nach dem Rekordergebnis von rund 7,8 Mrd. € im Jahr 2015 startete der gewerbliche Investmentmarkt in Berlin mit einem Transaktionsvolumen von nur rund 680 Mio. € am Ende des 1. Quartals in das Jahr 2016. Im Vergleich zum 1. Quartal 2015 nahm das Umsatzvolumen um rund 38 % ab. „Dieser vergleichsweise verhaltene Start im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf die fehlenden Portfolio-Deals und die geringe Anzahl von Transaktionen über 100 Mio. Euro zurückzuführen. Zudem wurde Ende letzten Jahres der Verkauf vieler Objekte vorgezogen. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine positive Marktentwicklung mit einem Umsatzvolumen, welches deutlich über dem langjährigen Mittel von 3,8 Mrd. Euro, jedoch mit 4,5 Mrd. Euro signifikant unter dem Vorjahresergebnis liegen dürfte“, prognostiziert Holger Michaelis, Geschäftsführer von Grossmann & Berger Berlin.
 
Teilmarkt Peripherie-Ost mit größtem Umsatzvolumen
Im 1. Quartal 2016 führte der Teilmarkt Peripherie-Ost das Ranking der Teilmärkte hinsichtlich der Verteilung der Investmentvolumina mit rund 25 % an. Hierfür war maßgeblich ein Deal über 100 Mio. € verantwortlich. Neben diesem Sondereffekt lag der Fokus auf den traditionell stark nachgefragten Innenstadtlagen, so dass insgesamt rund 50 % des Transaktionsvolumens auf die Teilmärkte Mitte 1a, Mitte sowie Ku’damm plus Seitenstraßen entfielen. Dabei kam der Teilmarkt Ku’damm plus Seitenstraßen auf einen Marktanteil von rund 13 % (rund 90 Mio. €). Im Teilmarkt Mitte 1a lag der Anteil bei fast 17 % (rund 115 Mio. €), in Mitte bei fast 20 % (rund 135 Mio. €).
 
Spitzenrenditen stabil bis sinkend
Aufgrund des Ausbleibens von größeren Einzelhandels-Investments war das Büro-Segment im neuen Jahr mit einem Anteil von 83,6 % am gesamten Transaktionsvolumen die bevorzugte Assetklasse und schlug mit fast 570 Mio. € zu Buche. Damit tauschte diese Assetklasse im Vergleich zum Vorjahr mit den Einzelhandels-Objekten die Plätze, die diesmal nur einen Anteil von 7,6 % erreichten, was rund 52 Mio. € entspricht. Auf den dritten Platz kamen Hotel-Immobilien mit einem Anteil von 2,3 % und einem Transaktionsvolumen von knapp 16 Mio. €.
 
Die Spitzenrendite für Büro-Objekte stabilisierte sich im 1. Quartal 2016 bei 3,9 %, allerdings erwartet Grossmann & Berger Berlin aufgrund von aktuellen Marktbeobachtungen im 2. Quartal einen weiteren Rückgang. Die Spitzenrendite für Einzelhandels-Objekte zeigte sich bei 3,7 % ebenfalls stabil.
 
Ausländische Käufer dominieren
Die ausländischen Marktteilnehmer traten im 1. Quartal 2016 – wie bereits im Vorjahreszeitraum – auf dem gewerblichen Investmentmarkt in Berlin zumindest auf Käuferseite sehr stark in Erscheinung. Während internationale Anleger rund 75 % des Transaktionsvolumens für sich verbuchten, lag der Wert auf der Verkäuferseite bei rund 33 %. Bei den internationalen Investoren handelte es sich um Pensionskassen, Asset-Manager und Immobilien-AGs/REITs. „Die Hauptstadt Berlin ist international als Investmentstandort gefragt wie nie“, stellt Ulrich Denk, Investmentberater und Researcher bei Grossmann & Berger Berlin, fest.
 
Pensionskassen aktivste Käufergruppe
Mit einem Anteil von gut 25 % am Transaktionsvolumen (171,4 Mio. €) dominierten die Pensionskassen das Feld der Käufer. Die Asset-Manager und Privaten Anleger folgten bei Anteilen von 19 % (129,9 Mio. €) und 14 % (96,6 Mio. €) am Transaktionsvolumen auf Platz zwei und drei.
 
Asset-Manager dominieren Verkäuferseite
Die Asset-Manager setzten sich auf der Verkäuferseite mit 31 % am Transaktionsvolumen an die Spitze des Rankings der Verkäufergruppen (210,8 Mio. €). Mit 14 % folgten die Corporates, die Offenen Fonds/Spezialfonds (12,9 %) sowie die Geschlossenen Fonds (8,1 %).
 
2016 anhaltend hohe Nachfrage
„Die anhaltende Liquiditätsschwemme bei gleichzeitig positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen befeuert die Anlageaktivitäten auf dem gewerblichen Immobilienmarkt in Berlin weiterhin, wobei der Mangel an Produkten immer mehr zum limitierenden Faktor wird“, fasst Michaelis zusammen.
 
Der vollständige Marktbericht steht in Kürze auf unserer Website zum Download bereit.
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
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