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Investmentmärkte Top-7-Standorte 3Q2016


Hohes Transaktionsvolumen trotz Rückgang

Pressemitteilung
Hamburg | 04.10.2016
Am Ende des 3. Quartals summierte sich das Transaktionsvolumen für gewerbliche Immobilien-Investments (ohne Wohn-Investments) an den Top-7-Standorten auf rund 16,44 Mrd. €. Dies ergaben Berechnungen von German Property Partners (GPP). Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ging das Ergebnis um 15 % zurück. Allein im 3. Quartal wechselten Gewerbe-Immobilien für rund 7,05 Mrd. € den Eigentümer. „Vor diesem Hintergrund erfreulich konstant bis steigend zeigte sich die Transaktionstätigkeit in Hamburg und Köln“, erläuterte GPP-Sprecher Björn Holzwarth.

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TAV: Vier Standorte über 3 Mrd. Euro
Spitzenreiter beim absoluten Transaktionsvolumen am Ende des 3. Quartals war mit 3,35 Mrd. € Berlin. Der Rückgang um 24 % ist in erster Linie auf den fehlenden Sondereffekt durch den Verkauf des Quartiers am Potsdamer Platz für 1,3 Mrd. € im Vorjahr zurückzuführen.

Top 10 bekannte Abschlüsse | Top-7-Standorte | 1.-3. Quartal 2016
Stadt Projekt/Objekt Käufer Verkäufer KP
(Mio. €)
FFM Commerzbank Tower Samsung SRA Asset Management Commerz Real 680
FFM ibc, Theodor-Heuss-Allee 70-74 GEG German Estate Group RFR Gruppe 400
CGN 3 Baufelder der MesseCity Warburg-HIH RE für mehrere Versorgungswerke Strabag Real Estate, ECE Projektmanagement 350
MUC Baywa-Tower, Arabellastraße WealthCap Baywa/Competo 280
MUC Karstadt Hauptbahnhof RFR Holding Tristan Capital, Signature Capital 250
BER Sockelgebäude Treptowers Blackstone, Quantum Alstria Office REIT 230
CGN 7 Objekte im Technologiepark EQT real estate LHI-Fonds 188
BER Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz FDM Management Brookfield Properties/Starwood Capital k. A.
BER The Westin Grand Berlin FDM Management Brookfield Properties/Starwood Capital k. A.
HAM Alter Wall 2-32 (Share-Deal) Versorgungswerk Ärztekammer Hamburg Art-Invest k. A.

Die Transaktionstätigkeit in München zog nach einem eher verhaltenen 2. Quartal deutlich an. GPP zählte insgesamt sieben Abschlüsse über 100 Mio. € in den ersten neun Monaten. Dennoch ging das Ergebnis um 20 % auf 3,30 Mrd. € zurück.

Konstant zeigte sich Hamburg. Bei einer Transaktion weniger als im Vorjahreszeitraum legte das Ergebnis am Ende des 3. Quartals um 2 % auf 3,20 Mrd. € zu. Hierzu trugen fünf Verkäufe mit Volumina über 100 Mio. € bei.

Mit einem Minus von 24 % verzeichnete Frankfurt neben Berlin den größten Rückgang beim Transaktionsvolumen. Bis auf den Verkauf des Commerzbank Towers für 680 Mio. € blieben weitere Groß- und Portfolio-Transaktionen aus, das Volumen der gehandelten Gewerbe-Investments summierte sich auf 3,01 Mrd. €.

Mit 856 Mio. € übertraf das Transaktionsvolumen in Düsseldorf im 3. Quartal das Ergebnis des gesamten 1. Halbjahres mit 671 Mio. € deutlich. Dennoch ging das Gesamtergebnis von 1,53 Mrd. € auch hier leicht um 9 % zurück.

Köln hingegen legte mit einem Plus von 10 % den größten Zuwachs beim Transaktionsvolumen hin. Es summierte sich auf 1,10 Mrd. €. Hierfür war eine Transaktion mit einem Volumen von 350 Mio. € ausschlaggebend. Für mehrere Versorgungswerke erwarb Warburg-HIH Real Estate drei Baufelder der Projektentwicklung MesseCity von Strabag Real Estate und ECE Projektentwicklung.

Mit 965 Mio. € verfehlte Stuttgart die Milliardengrenze knapp. Das Transaktionsvolumen ging um 8 % zwar leicht zurück, lag aber auf einem sehr hohen Niveau.

Rendite: Anhaltende Kompression
Die Spitzenrenditen für Büro-Immobilien befanden sich am Ende des 3. Quartals an allen Top-7-Standorten unverändert im Sinkflug. Sie bewegten sich zwischen 3,50 % (München) und 4,25 % (Frankfurt). Am stärksten ging die Spitzenrendite um 70 Basispunkte in Stuttgart zurück.

Investoren: Weniger TAV von Internationalen
Für rund 5,86 Mrd. € erwarben nicht aus Deutschland stammende Investoren in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 Gewerbe-Immobilien an den deutschen Top-7-Standorten. Sie engagierten sich jedoch mit 36 % deutlich weniger als noch im Vorjahreszeitraum mit 48 %. Bei 66 % lag ihr Fokus ebenso wie im Vorjahreszeitraum konstant auf der deutschen Hauptstadt Berlin.

Ausblick
„Das letzte Jahresviertel wird sehr lebendig. Trotz zahlreicher noch laufender Verhandlungen insbesondere für großvolumige Produkte dürfte das Transaktionsvolumen mit rund 25 Mrd. Euro am Jahresende deutlich unter dem Vorjahreswert von 28 Mrd. Euro liegen“, glaubt Holzwarth. „Der Produktmangel und die hohe Liquidität führen zu härterem Wettbewerb und steigender Risikobereitschaft. Der Brexit, die US-Wahlen im November und die Entwicklung in China könnten weiteres Kapital nach Deutschland spülen und die Situation weiter verschärfen.“

Top-7-Standorte | 1.-3. Quartal 2016
HAM BER DUS CGN FFM STU MUC Top-7
TAV
in Mio. €
3.200 3.350 1.527 1.100 3.006 965 3.295 16.443
Veränderung
ggü. Vorjahr in %
+ 2 - 24 - 9 + 10 - 24 - 8 - 20 - 15
Spitzenrendite Büro in % 3,80 3,70 4,20 4,00 4,25 3,80 3,50 -
Stärkste
Assetklasse
Büro Büro Büro Büro Büro Büro Büro -
Stärkste
Assetklasse in %
67 57 56 79 78 70 67 -

Quelle: German Property Partners
Britt Finke
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