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Investmentmarkt


knüpft an Dynamik des 1. Quartals an

Pressemitteilung
Hamburg | 01.10.2013
Nach einem ruhigen 2. Quartal mit einem Transaktionsvolumen von 260 Mio. € nahm der Hamburger Investmentmarkt im 3. Quartal die Dynamik aus dem 1. Quartal wieder auf.

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Allein im 3. Quartal wurden 34 gewerbliche Immobilien mit einem Volumen von 830 Mio. € verkauft. Das Transaktionsvolumen zum Ende des 3. Quartals 2013 stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 %. „Das Vertrauen der Investoren in den stabilen Hamburger Investmentmarkt zeigte sich in dem signifikant gestiegenen gewerblichen Transaktionsvolumen. Der allgemeine Anlagedruck gekoppelt mit dem gegenwärtigen Produktmangel im Core-Segment führte dazu, dass Investoren auch auf Stadtteillagen wie beispielsweise Altona ausweichen“, beobachtet Christoph Ringleben, Geschäftsführer von Grossmann & Berger.

Hohe Investitionsaktivität in den Stadtteillagen Harburg und Altona

Der räumliche Schwerpunkt der Investitionsaktivitäten lag mit einem Anteil von ca. 43 % des Transaktionsvolumens in den zentralen Teilmärkten City und HafenCity. Mit deutlich über 50 % entfiel der Großteil des Volumens auf das übrige Stadtgebiet. Dabei erwiesen sich die Stadtteillagen Harburg und Altona mit Anteilen von 10,3 % und 9,2 % als umsatzstärkste Stadtteillagen.

Die Transaktion mit dem größten Volumen im 3. Quartal war der Ankauf des Alsterhauses (Jungfernstieg 16-20, City) durch die SIGNA Holding GmbH für rund 125 Mio. € von der Ärzteversorgung Berlin. SIGNA erwarb im September dieses Jahres die Beteiligung an der Karstadt-Premium-Group, wobei der Kauf der Immobilien Oberpollinger in München und des KaDeWe in Berlin bereits in 2012 vollzogen wurde. Die zweitgrößte Transaktion war ebenfalls der Kauf einer Einzelhandelsimmobilie, das Altona Bahnhof Shopping Center (Paul-Nevermann-Platz 5, Altona), durch die Redefine International für 72,5 Mio. €.

Büro bleibt bedeutendste Assetklasse

Mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von rund 61 % (ca. 1,1 Mrd. €) war der Fokus der Anleger in den ersten drei Quartalen des Jahres auf die Assetklasse Büro gerichtet. Die größte Transaktion im Gesamtjahr im Bürosegment war der Verkauf des Astraturms (Zirkusweg 2, St. Pauli) an einen Offenen Fonds für ca. 60 Mio. € im 3. Quartal. Auf Platz zwei positionierten sich die Einzelhandelsimmobilien. Diese Assetklasse erreichte mit dem Verkauf von sieben Einzelhandelsimmobilien einen Anteil von rund 20 % (ca. 350 Mio. €). Die Assetklassen Hotel und Logistikimmobilien folgten auf den Rängen drei und vier mit Anteilen am Transaktionsvolumen von 9 % (knapp 164 Mio. €) bzw. 8 % (ca. 150 Mio. €).

Die Renditeentwicklung zeigte sich weiterhin stabil. Wie im Vorquartal lagen die Spitzenrenditen für Einzelhandels- und Büroobjekte bei 4,7 Prozent. Für Logistikobjekte wurde, wie im letzten Quartal, eine Spitzenrendite von 7,2 Prozent erzielt.

Hamburger Markt von nationalen Anlegern dominiert

Das Geschehen auf dem Hamburger Investmentmarkt wurde bis Ende des. 3 Quartals überwiegend durch nationale Anleger bestimmt. Der Anteil ausländischer Käufer am Transaktionsvolumen lag bei 30 %. Auch auf der Verkäuferseite war der Anteil der internationalen Marktteilnehmer mit lediglich 20 % des Transaktionsvolumens gering.

Privatanleger aktivste Käufergruppe

Die stärkste Käufergruppe in den ersten drei Quartalen 2013 waren private Anleger mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von rund 19 % (ca. 350 Mio. €). Eine der größten Transaktionen dieser Käufergruppe war der Erwerb der Büroimmobilie mit Sitz des Germanischen Lloyds (Brooktorkai 18, HafenCity) durch das Family Office des Tchibo-Erbens Günter Herz für rund 107 Mio. € im 3. Quartal. Die Käufergruppe der Offenen Fonds / Spezialfonds ist mit einem Anteil von knapp 18 % am Transaktionsvolumen die zweitstärkste Käufergruppe (rund 318 Mio. €). An dritter Stelle kamen die Entwickler mit einem Anteil von rund 14 % (ca. 257 Mio. €).

Offene Fonds / Spezialfonds stärkste Verkäufergruppe

Auf Verkäuferseite stellte die Gruppe der Offenen Fonds / Spezialfonds mit einem Anteil von knapp 33 % die größte Verkäufergruppe dar (594 Mio. €). Darunter fiel die größte Transaktion in 2013, der Verkauf des Alsterhauses für rund 125 Mio. € an die SIGNA Holding GmbH. Dahinter positionierte sich die Gruppe der Eigennutzer mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von 23 % (414 Mio. €). Grund hierfür war vornehmlich der Verkauf des vorher im Eigentum befindlichen Gebäudes des Germanischen Lloyds durch die gleichnamige Gruppe GL-Group. Im Vergleich zum Vorjahresszeitraum fiel die die Gruppe der Entwickler mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von lediglich rund 10 % vom ersten auf den dritten Platz zurück.

Ausblick

Das dynamische Marktgeschehen wird sich bis zum Jahresende fortsetzen. Für das Gesamtjahr 2013 wird mit einem gewerblichen Transaktionsvolumen in Höhe von rund 2,5 Mrd. € gerechnet. „Der aktuelle Nachfrageüberhang sorgt bei guten Produkten für eine Verkürzung der Vermarktungszeiten. Der Trend, in „Betongold“ zu investieren, ist auch am Hamburger Investmentmarkt allgegenwärtig. Allerdings wird das geringe Angebot an nachgefragten Investitionsobjekten auch im kommenden Jahr das Marktgeschehen bestimmen“, so Christoph Ringleben.
Britt Finke
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