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MIPIM-Nachlese Industrie-Investment


Kapitalschwemme, Produktknappheit, Sonnenschein

News
Hamburg | 25.03.2015
Über den Sonnenschein an der Côte d’ Azur dürften sich insbesondere die Hamburger gefreut haben. Dieser Hinweis auf das Wetter während der MIPIM soll an dieser Stelle genügen. Gleichzeitig ist er ein schönes Bild für die „Großwetterlage“ auf dem deutschen Markt für Industrie-Investments.
 
Das Marktsegment profitiert gerade immens von dem günstigen Zinsniveau und der enorm hohen Liquidität im Markt. Die dadurch steigenden Preise und schmaleren Renditen auf den Büro- und Einzelhandelsmärkten treiben noch immer vermehrt Marktteilnehmer in das Segment der Industrie- und Logistik-Immobilien. Dabei werden sie nicht mehr nur als Fonds-Diversifikationsobjekt betrachtet. Gespräche mit Fonds- und Asset-Managern zeigen, dass die Anzahl von Ankaufsmandaten für reine Logistik-/Industrie-Immobilien weiter zunehmen wird. Auftraggeber sind in erster Linie Pensionskassen und Versicherungen. Die Untergrenze bei Transaktionsvolumina sinkt dabei deutlich unter 20 Mio. €, teilweise sogar knapp unter 10 Mio. €. Trotz des mäßigen Angebots werden Portfolioankäufe bevorzugt.
 
Die meisten Marktteilnehmer lassen sich bei Kaufentscheidungen von ihrer Vernunft leiten, so dass die Spitzenrenditen vorerst nicht unter 6 % fallen dürften. Insbesondere im Single-Asset-Core-Segment herrscht ein geringes Produktangebot, da Developer ihre Projektentwicklungen verstärkt in „hauseigene“ Fonds überführen. Unter anderem aus diesem Grund steigt die Nachfrage nach Value-Add-Anlagen an.

Asset-Manager mit einer entsprechenden Spezialisierung trauen sich zudem mehr und mehr zu, Produkte in B-Lagen zu stabilisieren. Auf regionaler Ebene engagieren sich nach wie vor sehr viele Family Offices bei Value-Add- und opportunistischen Transaktionen. Durch das günstige Zinsniveau interessieren sich auch immer mehr Eigennutzer für Betriebsimmobilien. Sie konkurrieren aber teilweise mit den Value-Add- und opportunistischen Investoren.
 
Wer im Wettbewerb um die Produkte am Ende die Nase vorn hat, wird sich zeigen. Soweit der MIPIM-„Wetterbericht“.

Stefan Harder, Bereichsleiter Industrie, Lager, Logistik
Britt Finke
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Britt Finke
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