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Preissprung und deutlich weniger Angebot


bei Hamburger Neubau-Eigentumswohnungen

Pressemitteilung
Hamburg | 22.12.2014
Verglichen mit dem Jahr 2013 legten die durchschnittlichen Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen in Hamburg im Jahr 2014 Berechnungen von Grossmann & Berger zufolge um knapp 16 % von 4.120 auf 4.770 €/m² Wfl. zu. Noch deutlicher fiel der Preistrend in den Hamburger Zentral-Lagen* aus. Hier betrug der Preisanstieg 21 % von 4.830 auf 5.850 €/m² Wfl.. „Diese Entwicklung ist um so interessanter, wenn man berücksichtigt, dass in den Premium-Stadtteilen HafenCity, Harvestehude und Uhlenhorst in 2014 keine neuen Neubauwohnungen angeboten wurden“, sagt Frank Stolz, Leiter Neubau bei Grossmann & Berger. Im gesamten Stadtgebiet starteten 89 Neubau-Projekte mit 1.634 Einheiten in den Verkauf. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank die Anzahl der Einheiten um 27 %. In den Zentral-Lagen fiel diese Entwicklung ähnlich deutlich aus mit einer Abnahme der Einheiten um 18 % auf 726 und einer Abnahme der Projekte um knapp 22 % auf 29.
 
HH: größer und teurer, Zentral-Lagen: kleiner und teurer
Die durchschnittliche Neubau-Wohnung im Hamburger Stadtgebiet war im Jahr 2014 94,1 m² groß und umfasste 3,1 Zimmer bei einem Kaufpreis von 462.000 €. Damit ist sie 6,7 m² größer als im Jahr 2013 und um knapp 81.000 € teurer. In den Zentral-Lagen umfasste die durchschnittliche Wohnungsgröße 94,1 m² bei 3,0 Zimmern zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 583.000 €. Gegenüber dem Vorjahr sank die Wohnfläche in den Zentral-Lagen um 2,6 m², der durchschnittliche Kaufpreis stieg hingegen um knapp 107.000 €. „Der Trend zu kleineren Neubau-Wohnungen hielt an, wenngleich die Veränderungen auch nicht mehr so deutlich ausfielen wie von 2012 auf 2013“, so Stolz. Konstant zeigte sich die Entwicklung der durchschnittlichen Zimmeranzahl. Über das gesamte Stadtgebiet betrachtet sank sie kontinuierlich von 3,6 Zimmern im Jahr 2009 auf 3,1 Zimmer im Jahr 2014. In den Zentral-Lagen nahm sie in demselben Zeitraum von 3,4 auf 3,0 ab mit einer zwischenzeitlichen Zunahme im Jahr 2012.
 
Ausblick 2015: anhaltender Preistrend nach oben
Wer in den Hamburger Zentral-Lagen eine Wohnung sucht, hat keine große Auswahl, da das Angebot im Bestand überschaubar ist, häufig nicht zu den eigenen Vorstellungen passt und insgesamt noch immer zu wenige Wohnungen gebaut werden. „Wenn Wohnungssuchende in dieser Situation hohe Ansprüche an Lage, Infrastruktur und Zentralität haben, entscheiden sie sich früher oder später für die Investition in Neubau-Eigentum. Gerade in den Zentral-Lagen ist das Angebot an gehobenen Neubau-Mietwohnungen gleich null“, erläutert Stolz. „Für Käufer, die ihre Neubauwohnung finanzieren, hat sich die Preissteigerung in den Zentral-Lagen allerdings kaum ausgewirkt angesichts der nochmaligen Abnahme der Hypothekenzinsen um 35 %. Für das Jahr 2015 rechnen wir mit weiter steigenden Preisen für Neubau-Eigentumswohnungen, wobei es von der Anzahl der Einheiten und ihrer Lage abhängt, wie hoch der Anstieg ausfällt.“
 
* Zu den Zentral-Lagen im Neubaubereich zählt Grossmann & Berger die folgenden 21 zu 16 Wohnlagen zusammengefassten Stadtteile: Alsterdorf, Altona-Altstadt/Altona-Nord, Barmbek-Süd, Eilbek/Hohenfelde, Eimsbüttel/Hoheluft-West, Eppendorf/Hoheluft-Ost, HafenCity, Harvestehude, Lokstedt, Othmarschen, Ottensen, Rotherbaum, St. Georg, St. Pauli/Sternschanze, Uhlenhorst und Winterhude.
 
Der detaillierte Bauträger-Marktbericht 2014 erscheint im März 2015.
Auf unserer Website finden Sie bis dahin die Version mit den Daten für das Gesamtjahr 2013.
 
Die anhängenden Grafiken sind zur Verwendung freigegeben (Quelle: Grossmann & Berger GmbH).
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
Bleichenbrücke 9
20354 Hamburg
  
Tel.:+49 (0)40 / 350 80 2 - 993
Fax:+49 (0)40 / 350 80 2 - 36
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