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Berliner Transaktionsvolumen


mit einem Plus von über 25 Prozent

Pressemitteilung
Berlin | 02.10.2013
Das Transaktionsvolumen für den gewerblichen Investmentmarkt in Berlin liegt nach aktuellen Berechnungen von Grossmann & Berger Berlin weiter auf Rekordkurs.

Berliner TransaktionsvolumenBerliner Transaktionsvolumen

Zum Ende des 3. Quartals erreichte das Ergebnis rund 2,25 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Umsatzvolumen um rund 25 %.

Auch „periphere“ Einzelhandelsobjekte stark nachgefragt

Das Investitionsverhalten der Marktteilnehmer gestaltete sich je nach Assetklasse unterschiedlich, wenngleich die Tendenz zu Anlagen in Core-Objekte weiterhin ungebrochen hoch war. Während Büroimmobilien in den unmittelbaren Innenstadtlagen begehrt waren, waren bei den Einzelhandelsobjekten auch „peripherer“ gelegene Objekte in den traditionellen Einkaufsstraßen wie z. B. der Schlossstraße stark nachgefragt. Insgesamt entfielen auf die Teilmärkte Mitte, Mitte 1a, Ku’damm und Potsdamer Platz rund 48 % des Transaktionsvolumens (rund 1,1 Mrd. €). Durch großvolumige Verkäufe erreichte der Teilmarkt Ku’damm mit insgesamt rund 410 Mio. € das stärkste Ergebnis. Mit jeweils gut 15 % und 340 Mio. € folgten der Innenstadtteilmarkt Mitte sowie Reinickendorf und Peripherie-Süd. Die Veräußerung der beiden in direkter Nachbarschaft liegenden Shopping-Center „Forum Steglitz“ und „Schloss-Straßen-Center“ waren die Transaktionen mit den größten Volumina im 3. Quartal.

Umsatz mit Büroobjekten nahezu auf Vorjahresniveau

Das Transaktionsgeschehen wurde in den ersten drei Quartalen 2013 hauptsächlich von Büroobjekten dominiert. Allerdings sank der Anteil dieser Assetklasse im Vergleich zum Vorjahr von 72 % auf 54,4 %. In absoluten Zahlen entspricht dies aufgrund des gestiegenen Gesamtumsatzes einem Volumen von rund 1,24 Mrd. € und liegt damit nahezu auf Vorjahresniveau. Mit einem Anteil von rund 29 % (660 Mio. €) legte hingegen die Assetklasse der Einzelhandelsimmobilien deutlich zu, die im Vorjahreszeitraum nur rund 200 Mio. € erreicht hatte. Die Assetklasse Hotel kam in den ersten drei Quartalen 2013 mit 236 Mio. € und einem Anteil von rund 11 % am Transaktionsvolumen auf den dritten Platz. Die Spitzenrendite für Büroobjekte gab im 3. Quartal noch einmal leicht auf 4,75 % nach, während die Spitzenrendite für Einzelhandelsobjekte bei 4,5 % stabil blieb. Für Logistikobjekte wurden Spitzenrenditen von bis zu 7,10 % erzielt.

Ausländische Verkäufer und Verkäufer aus Deutschland halten sich die Waage

Die internationalen Private Equity Fonds, Banken und Asset-Manager nutzten das aktuell sehr gute Marktumfeld für die Bereinigung ihrer Portfolios und stellten rund 50 % der Verkäufer in der Bundeshauptstadt. Auf Käuferseite waren die ausländischen Marktteilnehmer des gewerblichen Investmentmarktes mit rund 28 % vertreten. Bei den internationalen Investoren handelte es sich um Family Offices, REITs und Fonds. „Große Volumina ausländischen Kapitals fließen noch immer in den Berliner Markt, da hier im bundesweiten Vergleich die meisten Investmentprodukte im Markt sind“, erläutert Ulrich Denk, Investmentberater und Researcher bei Grossmann & Berger Berlin.

Ein Viertel der Käufe durch Asset-Manager

Die Asset-Manager waren mit einem Anteil von 25 % am Transaktionsvolumen in den ersten drei Quartalen die stärkste Käufergruppe. Dahinter lagen, wie bereits im Vorjahreszeitraum, mit einem Anteil von rund 21 % die Privaten Anleger und Family Offices. Mit großem Abstand folgten die Offenen Fonds und die Versicherungen mit Anteilen von 15,9 % bzw. 12,1 % am Transaktionsvolumen. Nennenswerte Anteile von jeweils 7 % erreichten zudem die Geschlossenen Fonds sowie REITs.

Dreiteilung auf Verkäuferseite

Auf der Verkäuferseite hat sich mit Abschluss des 3. Quartals ein Trio mit fast identischen Verkaufsanteilen um die 16 % herauskristallisiert. Dieses besteht aus Geschlossenen Fonds mit einem Anteil von 16,7 %, den Opportunity / Equity Fonds mit einem Anteil von 16,4 % und den Projektentwicklern mit einem Anteil von 15,5 % am Transaktionsvolumen. Die Offenen Fonds / Spezialfonds, Asset-Manager und Banken folgten auf den Plätzen mit Anteilen von 13,5 %, 11,2 % und 10,7 %. „Diese breite Streuung der Verkäuferstruktur ist als Indiz für die Deinvestitionsbereitschaft von vielen Marktteilnehmern zu werten, welche das positive Umfeld des Käufermarktes nutzen wollen“, so Holger Michaelis, Geschäftsführer von Grossmann & Berger Berlin.

Rekordergebnis des Vorjahres im Visier

Auf Basis der bisherigen Investitionstätigkeit ist weiterhin von einem sehr guten Gesamtergebnis für das Jahr 2013 auszugehen. Ob der Rekordwert des Vorjahres erreicht werden kann, hängt unter anderem von der Anzahl großvolumiger Transaktionen im 4. Quartal ab. Diese waren im Vorjahr ausschlaggebend für das außerordentlich starke Jahresendergebnis. Insgesamt profitiert der deutsche gewerbliche Immobilienmarkt noch immer von einem starken Zufluss ausländischen Kapitals, was in den teilweise noch schwachen Rahmenbedingungen vieler anderer europäischer Staaten begründet liegt. Dies sollte auch weiterhin dem gewerblichen Investmentmarkt in Berlin zugutekommen. „Berlin hat aufgrund seiner Größe im bundesweiten Vergleich die meisten Produkte für Investoren im Angebot, was viele Marktteilnehmer positiv bewerten, wenngleich die Spitzenrenditen auch in der Bundeshauptstadt unter Druck geraten“, so Holger Michaelis.
Britt Finke
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