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Büromarkt Top-7-Standorte 3Q2015


Solides Plus mit Potenzial für Jahresende

Pressemitteilung
Hamburg | 02.10.2015
Der Flächenumsatz auf dem Büromarkt nahm in den deutschen Top-7-Immobilienstandorten German Property Partners (GPP) zufolge gegenüber dem Vorjahr um 8,3 % zu. Der Gesamt-Flächenumsatz belief sich in den ersten drei Quartalen zusammen auf rund 2,29 Mio. m². Allein im 3. Quartal wurden rund 810.000 m² Bürofläche neu vermietet. Auf Eigennutzer entfielen wie im Vorjahr rund 10 % des Flächenumsatzes. „Dank diverser Großabschlüsse in den Top-7-Standorten konnte das Ergebnis des Vorjahres übertroffen werden. Insbesondere schnell wachsende Unternehmen aus dem IT-Sektor mieteten großvolumige Flächen in den Top-Bürometropolen an“, kommentiert Björn Holzwarth, Sprecher von German Property Partners.

Büromarkt Top-7-Standorte 3Q2015Büromarkt Top-7-Standorte 3Q2015
Flächenumsatz: Düsseldorf verdoppelt Umsatz nahezu
Der größte Flächenumsatz entfiel mit 496.000 m² (+8,1 %) auch am Ende des 3. Quartals auf die Stadt München. Die Stadt Berlin konnte mit einem Umsatz von 490.000 m² (+14,5 %) nahezu an München anschließen. Der Grund für das gute Abschneiden in Berlin war vor allem die hohe Anzahl an großvolumigen Verträgen, wie die Anmietung von Rocket Internet (22.000 m²) und Mercedes Benz (18.000 m²) im 1. Halbjahr. Das stärkste Plus gegenüber dem Vorjahr wurde in Düsseldorf mit einem Flächenumsatz von 277.600 m² (+46,9 %) verzeichnet. Damit überholte Düsseldorf die Stadt Frankfurt, die einen Umsatz von 269.000 m² (+2,5 %) erreichte. Ausschlaggebend für das gute Ergebnis in Düsseldorf waren zwei Großanmietungen im 3. Quartal. Die Deutsche Telekom schloss einen Mietvertrag über rund 28.000 m² in der ehemaligen Horten-Hauptverwaltung Am Seestern 3 von der Union Investment und das Reiseportal Trivago mietete rund 26.000 m² im Projekt Kesselstraße von der Immofinanz im Düsseldorfer Medienhafen. Die Stadt Köln verbuchte ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr mit einem Flächenumsatz von 210.000 m² (+5,0 %). In Hamburg wurden 355.000 m² (-6,6 %) Bürofläche umgesetzt und in Stuttgart 188.000 m² (-2,6 %).

Größte bekannte Abschlüsse an den deutschen Top-7-Standorten 1.-3. Quartal 2015

Standort Projekt/Objekt Mieter/Eigennutzer Mietfläche (ca. m²)
FAM Windmühlstraße 14 Deutsche Vermögensberatung 32.000
HAM Axel Springer Bauteil C Freie und Hansestadt Hamburg für Bezirksamt 32.000
STR Bosch IT Campus Robert Bosch 30.000
DUS Am Seestern 3 Telekom 28.000
DUS Speditionstraße/Kesselstraße Trivago 25.900
BER GSW-Hochhaus Rocket Internet 22.000

Unternehmen aus dem Bereich Information und Telekommunikation waren an den Standorten Berlin (35,5 %), Düsseldorf (27,9 %) und München (18,1 %) die am stärksten vertretene Branche. In Hamburg (23,3 %) und in Köln (27,1 %) wurde das Marktgeschehen durch die Branche Öffentliche Verwaltung dominiert. In Frankfurt (23,9 %) lag die Branche Banken und Finanzen traditionell vorn und in Stuttgart (36,2 %) die Automobilbranche.

Mieten: Deutlicher Anstieg in Berlin
Die höchste Durchschnittsmiete für Büroflächen wurde am Standort Frankfurt mit 20,00 €/m²/Monat gezahlt, gefolgt von München mit 15,40 €/m²/Monat. Das durchschnittliche Mietniveau in Hamburg (14,50 €/m²/Monat), Berlin (14,40 €/m²/Monat) und Düsseldorf (14,40 €/m²/Monat) war nahezu gleich hoch. In Stuttgart und Köln lagen die Durchschnittsmieten bei 12,70 und 12,75 €/m²/Monat. Alle Durchschnittsmieten an den Standorten sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die höchste Preissteigerung wurde in Berlin mit einem Plus von 12,5 % verzeichnet.

In der Spitze wurde in Frankfurt mit 38,50 €/m²/Monat die höchsten Büromiete gezahlt, gefolgt von München mit 31,51 €/m²/Monat. In Düsseldorf lag die Miete in der Spitze bei 26,00 €/m²/Monat. Die Spitzenmiete in Hamburg erreichte bis zu 24,00 €/m²/Monat und in Berlin 23,00 €/m²/Monat. Die Spitzenmieten in Köln und in Stuttgart erreichten 21,25 bzw. 21,00 €/m²/Monat. Die höchste Preissteigerung wurde auch hier in Berlin mit einem Plus von 2,2 % registriert.

Leerstand: Trend weiter fallend
Die Leerstände reduzierten sich weiterhin an allen Top-7-Standorten deutlich auf insgesamt rund 5,54 Mio. m², ein Minus gegenüber dem Vorjahr um 14,4 %. In München sank der Leerstand um rund 30 % auf rund 1,06 Mio. m² am stärksten. Bezogen auf einen Gesamt-Flächenbestand von 89,4 Mio. m² in den Top-7-Standorten lag die Leerstandsquote zum 3. Quartal bei 6,2 %. Dabei war die Leerstandsrate in Stuttgart am niedrigsten (3,5 %), wo sich das Angebot in der City spürbar reduzierte.

Das Gesamt-Fertigstellungsvolumen in den Top-7-Standorten wird 2015 und 2016 bei jeweils rund 1,0 Mio. m² und 100 Projekten liegen. Davon wird in Berlin mit 440.000 m² (davon allein 110.000 m² für den BND) in den nächsten zwei Jahren am meisten gebaut, wovon der größte Anteil allerdings bereits vorvermietet ist. „Spekulative Projekte sind in den nächsten Jahren durchweg an allen Top-7-Märkten kaum vorhanden. Um dem Trend knapper werdender Flächen und steigender Preise entgegenzuwirken, sollten Projektenwickler ihre geplanten Entwicklungen möglichst jetzt anschieben. Die Nachfrage nach Neubauflächen in zentralen Lagen ist ungebrochen, so dass mit Leerständen nicht zu rechnen ist“, so Holzwarth.

Ausblick: 2015/2016
„Dank dem Rekordhoch an Beschäftigten in Deutschland bleibt die Nachfrage nach Büroflächen ungebrochen. Vor dem Hintergrund sinkender Leerstände und anhaltender Flächennachfrage ist es umso wichtiger, neue Büroflächen in gefragten Lagen zu realisieren. Die hervorragenden Ergebnisse des 3. Quartals der Top-7-Standorte lassen für das Jahresende ein sehr gutes Ergebnis erwarten, dass voraussichtlich die Umsätze des Vorjahres übertreffen wird. Wir gehen für 2015 von einem Gesamt-Flächenumsatz in den Top-7-Standorten von rund 3,2 Mio. m² aus“, konstatiert Holzwarth.
Britt Finke
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Britt Finke
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