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Investment BER 2Q2016


Deutlich dynamischer mit Steigerungspotenzial

Pressemitteilung
Berlin | 14.07.2016
Am Ende des 1. Halbjahres summierte sich das Transaktionsvolumen für gewerbliche Immobilien-Investments in Berlin auf 1,9 Mrd. €. „Im Vergleich zum Jahresanfang hat sich das Marktgeschehen aufgrund einiger großvolumiger Einzelverkäufe deutlich belebt, jedoch nicht so stark wie im vergangenen Jahr zu dieser Zeit. Das Minus von 34 Prozent ist in erster Linie auf den Mangel an Produkten zurückzuführen“, sagt Holger Michaelis, Geschäftsführer von Grossmann & Berger Berlin.
 
Sondereffekt Interhotel-Portfolio
Am größten war das Investoreninteresse an Objekten in den Teilmärkten Mitte und Mitte 1a. Mitte kam auf einen Anteil von rund 37 % am Transaktionsvolumen (701,1 Mio. €), Mitte 1a auf rund 30 % (566,2 Mio. €). Ausschlaggebend hierfür war der Verkauf des Interhotel-Portfolios von einem Konsortium aus Brookfield und Starwood Capital an FDM Management, zu dem die Hotels „Park Inn by Radisson“ (Alexanderplatz 7, Mitte) und „The Westin Grand Berlin“ (Friedrichstraße 158-164, Mitte 1a) gehören. Der Anteil des Teilmarkts Peripherie Ost, der am Ende des 1. Quartals bei rund 25 % gelegen hatte, ging auf rund 10 % (186,2 Mio. €) zurück.
 
Spitzenrenditen sinken langsamer
Büro-Immobilien waren im 1. Halbjahr mit einem Anteil von 48 % am Transaktionsvolumen erneut die am meisten gehandelten Assets. Aufgrund des bereits erwähnten Sondereffekts durch den Verkauf des Interhotel-Portfolios verlagerte sich das Interesse der Investoren von Einzelhandels-Objekten mit einem Anteil von 6 % auf Hotel-Investments mit 29 %. Ebenfalls bedingt durch diese beiden großvolumigen Verkäufe lag der Anteil der Portfolioverkäufe am Berliner Transaktionsvolumen bei 45 %.
 
„Die auf den Markt kommenden Produkte gingen teilweise durch drei Bieterrunden. Dadurch zogen die Vervielfältiger weiter an, wenngleich auch deutlich langsamer als im Vorjahr“, erläutert Ulrich Denk, Investmentberater und Researcher von Grossmann & Berger Berlin. Vor diesem Hintergrund sank die Spitzenrendite für Büro-Objekte innerhalb eines Jahres um 80 Basispunkte auf 3,8 %, die Spitzenrendite für Einzelhandels-Immobilien ebenfalls um 80 Basispunkte auf 3,7 %.
 
Anhaltend anziehend für Internationale
Mit einem Anteil von 76 % am Transaktionsvolumen stammten die meisten Investoren auf dem Markt für gewerbliche Immobilien-Investments in Berlin aus dem Ausland. Bedingt durch die Interhotel-Transaktion handelte es sich überwiegend um Asset-Manager. Auch auf Verkäuferseite waren Internationale mit einem Anteil am Transaktionsvolumen von 56 % sehr aktiv in Berlin.
 
Hälfte des TAVs durch Asset-Manager
Durch den Ankauf des Interhotel-Portfolios dominierten auf Käuferseite Asset-Manager mit einem Anteil von 49 % am Transaktionsvolumen und auf Verkäuferseite Opportunity/Equity Fonds mit 40 %. Abgesehen von diesem Sondereffekt waren Private Anleger mit einem Anteil von 12 % die aktivsten Käufer und Asset-Manager mit 14 % die aktivsten Verkäufer auf dem Berliner Markt.
 
Ausblick: 2. Jahreshälfte 2016
„Als Hauptstadt der Bundesrepublik wird Berlin voraussichtlich noch mehr in den Fokus internationaler Anleger rücken, da bei Investitionen in Großbritannien aufgrund des Brexits momentan mit höheren Risiken gerechnet wird. Durch den verstärkten Wettbewerb könnten die Preise noch weiter steigen“, erläutert Michaelis. Die Produktknappheit könnte die Marktdynamik bremsen, so dass das Transaktionsvolumen am Jahresende mit voraussichtlich 5,0 Mrd. € unter dem Rekordwert von 2015 bleiben wird.
 
Der vollständige Marktbericht steht in Kürze auf unserer Website zum Download bereit.
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
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