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Investment Berlin 2014: Drittbestes TAV aller Zeiten


dank zahlreicher Großabschlüsse

Pressemitteilung
Berlin | 12.01.2015
Das Transaktionsvolumen für den gewerblichen Investmentmarkt in Berlin erreichte im Vergleich zum Vorjahr dank zahlreicher Großdeals und einer sehr hohen Anzahl an verkauften Objekten nach Berechnungen von Grossmann & Berger Berlin ein Ergebnis in Höhe von rund 4,0 Mrd. €. Dies ist das dritthöchste Transaktionsvolumen, welches je in Berlin registriert wurde. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg das Umsatzvolumen um rund 17,6 %.
 
Nahezu ein Viertel des TAVs im Teilmarkt Mitte
Im Vergleich zu demselben Stichtag des Vorjahres haben die Teilmärkte „Ku’damm plus Seitenstraßen“ und „Mitte“ die Plätze an der Spitze getauscht. Ende des 4. Quartals 2014 vereinigte „Mitte“ rund 24 % des gesamten Investmentvolumens auf sich. Ausschlaggebend hierfür waren allein drei Transaktionen über 100 Mio. € sowie eine Vielzahl von Deals zwischen 20 und 75 Mio. €. Diese drei Transaktionen waren der Verkauf des „Hackeschen Quartiers“ für mehr als 150 Mio. € von einem Immobilienspezialfonds der IVG an die Deka/WestInvest InterSelect, die Transaktion des rund 150 Mio. € teuren „Tacheles“-Grundstücks an Erwerber Perella Weinberg sowie der Verkauf des „Nordbahnhof-Carrés“ im Zuge eines Portfolio-Deals. Insgesamt wurden im Teilraum „Mitte“ rund 944 Mio. € Umsatz erzielt. Der nächstgesuchte Teilmarkt war „Ku’damm plus Seitenstraßen“ mit einem Anteil von rund 20 % (rund 796 Mio. €). Hier schlugen die Verkäufe des im Bau befindlichen Büro-, Hotel- und Einzelhandelsprojektes „Upper West“ für über 250 Mio. € von der Strabag an die RFR-Holding sowie des „Ku’damm-Karrees“ für über 155 Mio. € von Ballymore Properties an Cells Bauwelt zu Buche. Diese beiden Transaktionen bildeten mit den bereits erwähnten drei Verkäufen in „Mitte“ die fünf Transaktionen mit den größten Volumina im Jahr 2014. Die nächstgrößeren Transaktionen waren der Verkauf des Büroobjektes „Mosse-Zentrum“ (Schützenstraße 18) von einem rumänischen Privatinvestor an die Real I.S. für mehr als 90 Mio. €, der Verkauf des Büro- und Hotelkomplexes „Am Zirkus“ (Am Zirkus 1) von der Peach Property Group an KanAm sowie der Ankauf eines eigengenutzten Objektes durch einen Verband in „Mitte“. „Das Jahr 2014 erreichte durch die Vielzahl von großvolumigen Transaktionen fast das Ergebnis des Boomjahres 2006 in Höhe von 4,3 Mrd. €, wenngleich die 6,5 Mrd. € aus dem Jahr 2007 weiterhin den historischen Spitzenplatz halten“, konstatiert Holger Michaelis, Geschäftsführer von Grossmann & Berger.
 
Bürogebäude am meisten gehandelte Assets
Auch im Jahr 2014 fokussierten sich die Anleger auf Büroobjekte. Das Transaktionsvolumen in diesem Segment lag mit rund 2,3 Mrd. € (57 %) rund 17 % über dem Wert des Vergleichszeitraumes von knapp 2 Mrd. €. Das Transaktionsvolumen von rund 750 Mio. € für Einzelhandelsobjekte (knapp 19 %) sank gegenüber dem Vorjahr aufgrund geringerer Verkaufszahlen um rund um 21 %. Hotelobjekte kamen mit einem Anteil von knapp 14 % auf ein Transaktionsvolumen von 568 Mio. €. Die Spitzenrenditen für Büro- und Einzelhandelsobjekte blieben gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert bei 4,75 und 4,5 %.
 
Internationale Investoren strömen verstärkt in die Hauptstadt
Die ausländischen Verkäufer auf dem gewerblichen Investmentmarkt Berlin waren im Jahr 2014 ein wenig zurückhaltender als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (42%), während die Käuferstruktur wesentlich internationaler ausfiel (55 %). Bei den internationalen Investoren handelte es sich in erster Linie um Asset-Manager, Spezialfonds und private Investoren. „Mehr als die Hälfte des im Berliner Gewerbeimmobilien-marktes angelegten Kapitals stammt mittlerweile aus dem Ausland, da dort der Hauptstadtstatus zählt“, so Ulrich Denk, Investmentberater und Researcher bei Grossmann & Berger Berlin.
 
Private kaufen, Entwickler verkaufen
Mit einem Anteil von rund 21 % am Transaktionsvolumen zeigten sich die Family Offices als aktivste Käufergruppe. Die Offenen Fonds verzeichneten mit rund 15 % und die Asset-Manager mit rund 11 % immerhin noch zweistellige Anteile. Insbesondere durch den Verkauf des großvolumigen Objektes „Upper West“ kamen die Projektentwickler mit rund 21 % am Transaktionsvolumen auf den höchsten Anteil im Ranking der Verkäufergruppen. Mit jeweils rund 15 %, 14 % bzw. 13 % folgten die Offenen Fonds/Spezialfonds, die Opportunity/Equity Fonds und die Privaten Anleger, was ebenfalls jeweils auf große Einzeltransaktionen zurückzuführen war.
 
2015 mit ähnlich hoher Nachfrage
Das Jahr 2015 wird für den Berliner Investmentmarkt nach Einschätzung von Grossmann & Berger Berlin ähnlich positiv verlaufen wie 2014. Dabei gehen die Immobilienberater von einem Ergebnis in Höhe von mehr als 3,5 Mrd. € aus: „Die Bundeshauptstadt hat auch international ihren festen Platz bei den Investoren gefunden, wobei die Beschaffung attraktiver Produkte immer schwieriger wird.“
 
Der vollständige Marktbericht steht in Kürze auf unserer Website zum Download bereit.
Britt Finke
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