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Neubau-ETW Hamburg 1. HJ 2015


Preissprung um mehr als ein Viertel in Zentral-Lagen

Pressemitteilung
Hamburg | 20.07.2015
Der durchschnittliche Kaufpreis pro Wohneinheit für Neubau-Eigentumswohnungen kletterte in den 16 Hamburger Zentral-Lagen* im 1. Halbjahr 2015 um 27 % auf 761.974 €. In diesem Zeitraum kamen dort 314 Einheiten in 17 Projekten auf den Markt. Dies ergab eine Analyse von Grossmann & Berger. „Von diesen 314 Wohneinheiten sind im Rahmen von drei Projekten 46 Stadthäuser entstanden, die wir in unserer Analyse ebenso wie Eigentumswohnungen berücksichtigen. Dies erklärt den stark gestiegenen Kaufpreis pro Einheit. Am Jahresende wird sich der durchschnittspreis pro Wohneinheit voraussichtlich wieder auf das Niveau der Vorjahre zwischen 500.000 bis 600.000 € einpendeln“, sagt Frank Stolz, Bereichsleiter Neubau bei Grossmann & Berger.

Neubau-ETW Hamburg 1. HJ 2015Neubau-ETW Hamburg 1. HJ 2015
Entwicklung der Durchschnitts-Quadratmeterpreise normalisiert sich
Die Entwicklung der durchschnittlichen Quadratmeter-Preise in Hamburg im 1. Halbjahr 2015 spielte sich im unteren einstelligen Prozentbereich ab. Im gesamten Stadtgebiet gingen die durchschnittlichen Quadratmeter-Kaufpreise für Neubau-Eigentumswohnungen leicht um rund 2 % auf 4.698 €/m² Wohnfläche zurück, in den 16 Zentral-Lagen hingegen legten sie um gut 3 % zu auf 6.103 €/m² Wohnfläche. „Diese Seitwärtsbewegung ist weitestgehend der Preis- und Zinsentwicklung der Vorjahre geschuldet. 2014 waren die Preise im gesamten Hamburger Stadtgebiet um 16 % und in den Zentral-Lagen sogar um 21 % stark gestiegen, während gleichzeitig das Zinsniveau nochmals sank. Seit Januar dieses Jahres bewegen sich die Finanzierungszinsen allerdings wieder leicht nach oben“, erläutert Stolz.

Nur ein Drittel des Angebots entfällt auf Zentral-Lagen
Im Vergleich zum Gesamtjahr 2014, in dem im Rahmen von 90 Projekten 1.645 Neubau-Eigentumswohnungen im gesamten Stadtgebiet neu auf den Markt kamen, erreichte das Angebot im 1. Halbjahr bereits knapp 62 % des Vorjahreswertes (1.018 Einheiten, 50 Projekte). Von diesen Einheiten entfiel lediglich etwas mehr als ein Drittel (314) auf die 16 Zentral-Lagen. „Die Hauptaktivitäten im Geschosswohnungsbau konzentrierten sich im ersten Halbjahr auf die dezentraleren Stadtteile. Grundstücke in den Zentral-Lagen sind rar“, resümiert Stolz.

Ausblick Gesamtjahr 2015
„Solange die Finanzierungszinsen nicht sprunghaft in die Höhe schießen, rechnen wir mit weiter steigenden Kaufpreisen. Noch immer legen viele Nachfrager ihr Vermögen in Immobilien an und dies besonders gern in Neubauten. Käufer nutzen in dieser Niedrigzinsphase ihre Liquidität und vereinbaren eine hohe Tilgungsrate“, sagt Stolz. „Damit ist nach der Zinsbindungsfrist, die üblicherweise zehn Jahre beträgt, die Anschlussfinanzierung gesichert sowohl bei selbst bewohnten als auch bei vermieteten Wohnungen.“

* Zu den Zentral-Lagen im Neubaubereich zählt Grossmann & Berger die folgenden 21 zu 16 Wohnlagen zusammengefassten Stadtteile: Alsterdorf, Altona-Altstadt/Altona-Nord, Barmbek-Süd, Eilbek/Hohenfelde, Eimsbüttel/Hoheluft-West, Eppendorf/Hoheluft-Ost, HafenCity, Harvestehude, Lokstedt, Othmarschen, Ottensen, Rotherbaum, St. Georg, St. Pauli/Sternschanze, Uhlenhorst und Winterhude.

Der detaillierte Bauträger-Marktbericht erscheint im März 2016. Unser Bauträger-Marktbericht 2015 steht auf unserer Website zum Download bereit.

Die anhängenden Grafiken sind zur Verwendung freigegeben (Quelle: Grossmann & Berger).
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
Bleichenbrücke 9
20354 Hamburg
  
Tel.:+49 (0)40 / 350 80 2 - 993
Fax:+49 (0)40 / 350 80 2 - 36
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