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Neuer Marktbericht Wohn-Immobilien Bestand


Preise im Umland steigen stärker als im Stadtgebiet

Pressemitteilung
Hamburg | 24.11.2016
Die durchschnittlich erzielbaren Kaufpreise für Standard-Eigentumswohnungen* und Standard-Einfamilienhäuser** im Bestand werden in Hamburg und dem Umland auch 2017 steigen. Für Wohnungen im Stadtgebiet prognostiziert der Hamburger Immobiliendienstleister Grossmann & Berger ein Preisplus von 5,6 %, für Häuser von 2,3 %. Deutlicher wird der Preistrend für Bestands-Immobilien im Hamburger Umland ausfallen. Hier rechnet Grossmann & Berger mit einer Steigerung von 8,0 % bei Wohnungen und 3,6 % bei Häusern.

Aufholeffekte in Lagen mit moderatem Preisniveau
„Bestands-Immobilien, die dem gängigen Anforderungsprofil entsprechen, verteuern sich weiter. Preisrückgänge sind 2017 ebenso wie in diesem Jahr nicht zu erwarten, allenfalls gleichbleibende Preise in einigen wenigen Stadtteilen“, erläutert Geschäftsführer Lars Seidel die Hauptergebnisse des heute veröffentlichten Marktberichts für Bestands-Wohnimmobilien. Voraussetzung hierfür ist die weitgehende Konstanz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Insbesondere für Lagen mit einem Preisniveau unter 3.000 Euro pro Quadratmeter erwarten wir starke Zuwächse.“ Die im März dieses Jahres eingeführte Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie könnte sich weiterhin nachteilig auf den Verkauf von Bestands-Immobilien in Lagen mit geringerer Nachfrage auswirken, nachdem sich die Vermarktungszeiten durch die erschwerten Kreditbedingungen im Jahresverlauf 2016 bereits verlängert haben.

Preisangleichung im Umland
Der durchschnittlich erzielbare Kaufpreis für Wohnungen im Hamburger Stadtgebiet wird Grossmann & Berger zufolge 2017 bei 3.800 €/m² Wfl. liegen, für Häuser bei 4.500 €/m² Wfl. Im Hamburger Umland erwartet der Immobiliendienstleister ein durchschnittliches Preisniveau von 2.800 €/m² Wfl. für Wohnungen und 2.900 €/m² Wfl. für Häuser.
 
Trend zur Eigentumswohnung im Umland
„Durch die hohen Preise im Stadtgebiet weichen Interessenten auch bei Wohnungen verstärkt auf das Umland aus. Daher werden dort 2017 die Preise für Eigentumswohnungen besonders stark steigen und sich denen der Einfamilienhäuser annähern“, glaubt Andreas Gnielka, Bereichsleiter Wohn-Immobilien Bestand/Vermietung. Nicht nur für Wohnungen, sondern für den Markt insgesamt ermittelte Grossmann & Berger die höchsten Preissteigerungen in 2017 für drei Städte im Hamburger Umland: Pinneberg (+14,3 %), Buchholz (+12,5 %) und Norderstedt (+12,0 %).
 
Stadtgebiet 2017: Harvestehude teuerstes Pflaster
Mit 6.900 €/m² Wfl. für Wohnungen und 9.700 €/m² Wfl. für Standard-Stadtvillen*** wird Harvestehude im Stadtgebiet 2017 erneut Preisspitzenreiter bleiben. Am erschwinglichsten werden Wohnungen im Stadtgebiet mit jeweils 2.300 €/m² Wfl. in Marmstorf, Neugraben-Fischbek und Rönneburg sein, Häuser mit 2.400€/m² Wfl. ebenfalls in Rönneburg.
 
Umland 2017: Wohltorf/Aumühle Preisspitzenreiter
Die höchsten erzielbaren Durchschnitts-Kaufpreise im Umland erwartet Grossmann & Berger für 2017 in Wohltorf/Aumühle. Hier werden Käufer für Wohnungen voraussichtlich 3.400 €/m² Wfl. und für Häuser 3.600 €/m² Wfl. zahlen. Am günstigsten werden Wohnungen mit 2.000 €/m² Wfl. in Bönningstedt und Häuser mit 2.300 €/m² Wfl. in Henstedt-Ulzburg und Buchholz sein. „Während wir 2016 noch für zwei Umland-Lagen Durchschnitts-Kaufpreise unter 2.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ermittelt haben, werden 2017 alle Preise über diesem Niveau liegen“, erläutert Gnielka.
 
„Rising Stars” 2017: Norden und Osten stark im Kommen
Als Lagen mit besonderem Nachfrage- und Preisentwicklungspotenzial hat Grossmann & Berger sechs Stadtteile und vier Umland-Städte identifiziert. Hierfür bewertete der Immobiliendienstleister alle Hamburger Stadtteile und ausgewählte Umland-Lagen hinsichtlich der künftigen Preisentwicklung, Preisniveau, Nachfrageentwicklung, schienengebundenen Verkehrsanbindung, Lagequalität und Entwicklungsperspektiven. „Unsere neuen „Rising Stars“ im Stadtgebiet sind Neugraben-Fischbek, Sülldorf und Barmbek-Nord. Billstedt, Rothenburgsort und Schnelsen gehören auch weiterhin dazu, während sich die vorherigen „Rising Stars“ Bramfeld, Heimfeld und Rissen auf einem höheren Niveau stabilisiert haben und darum kein außergewöhnliches Potenzial mehr aufweisen“, führt Gnielka aus. „Zum ersten Mal haben wir auch „Rising Stars“ für das Umland ermittelt. Das sind Pinneberg, Norderstedt, Ahrensburg und Oststeinbek/Glinde/Reinbek.“ Die höchsten Preiszuwächse bei Häusern in den „Rising Stars“ erwartet Grossmann & Berger mit +10 % in Schnelsen (auf 3.300 €/m² Wfl.) und bei Wohnungen mit +14,3 % in Pinneberg (auf 2.400 €/m² Wfl.).
 
G&B-Preistrend: Einschätzung der erzielbaren Kaufpreise für Standard-Immobilien mit guter Bausubstanz und Ausstattung in guter Wohnlage:
* Standard-Eigentumswohnung: bezugsfrei, 3 Zimmer, rund 80 m² Wfl., 1. OG, Aufzug, Einbauküche
** Standard-Einfamilienhaus: freistehend, mit Keller, mind. 130 m² Wfl., lagetypische Grundstücksgröße
*** Standard-Stadtvilla: 2 bis 3,5 Geschosse, mind. 150 m² Wfl., großzügige Raumausstattung, Garten
 
Der vollständige Marktbericht steht auf unserer Website zum Download bereit und enthält neben Preisen für 2017 auch Informationen zum Preisniveau 2016.

Quelle Grafiken: Grossmann & Berger Research
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
Bleichenbrücke 9
20354 Hamburg
  
Tel.:+49 (0)40 / 350 80 2 - 993
Fax:+49 (0)40 / 350 80 2 - 36
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