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Wohn-Marktbericht Hamburg 2015/2016


2016 geringere Preissteigerungen von maximal 6 % erwartet

Pressemitteilung
Hamburg | 10.12.2015
Im Jahresverlauf 2015 verzeichnete Grossmann & Berger bei definierten Standard-Häusern** ein Preisplus von 7,7 % und bei Standard-Eigentumswohnungen* von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittlich erzielbaren Kaufpreise lagen 2015 bei 4.200 €/m² Wfl. für Standard-Häuser und 3.400 €/m² Wfl. für Standard-Wohnungen. „Um Vergleiche zu erleichtern, haben wir Standard-Immobilien festgelegt. Mit unserem neuen G&B-Preistrend geben wir zum ersten Mal eine Prognose ab, mit welchen Kaufpreisen Eigentümer und Käufer in Hamburg und dem Umland 2016 bei unveränderten Marktbedingungen rechnen können“, fasst Lars Seidel, Geschäftsführer Wohn-Immobilien von Grossmann & Berger, anlässlich des heute veröffentlichten Marktberichts Wohnen Hamburg 2015/2016 dessen Neuerungen zusammen. „Auch 2016 klettern die Preise. Mit 4,8 % für Häuser und 5,9 % für Wohnungen fällt das Preisplus unseren Prognosen zufolge jedoch etwas geringer aus als im Vorjahr.“

Wohn-Marktbericht Hamburg 2015/2016Wohn-Marktbericht Hamburg 2015/2016
2015: Wenig Angebot im Premium- und EFH-Segment
Angebot und Nachfrage in Hamburg blieben gegenüber den letzten Jahren unverändert. Grund sind die anhaltenden Rahmenbedingungen wie Bevölkerungswachstum, Zinstief und fehlende Anlagemöglichkeiten. „Dadurch stieg die Nachfrage nach Immobilieneigentum noch weiter, während das Angebot an Wohn-Immobilien zu realistischen Preisen gering blieb“, führt Andreas Gnielka aus, Bereichsleiter Wohn-Immobilien bei Grossmann & Berger. „Gerade in Premium-Lagen und im Segment der klassischen Einfamilienhäuser ist das Angebot sehr gering.“ Im Jahresverlauf 2015 stieg die Nachfrage im Hamburger „Speckgürtel“ signifikant an, da auch in den Stadtrand-Lagen bei geringem Angebot die Preise anzogen. Die Nachfrage nach vermieteten Eigentumswohnungen ließ aufgrund der „Mietpreisbremse“ etwas nach. „In diesem Segment wird die aktuelle Bestandsmiete wichtiger, da sie einen großen Einfluss auf das Wertsteigerungspotenzial hat“, erläutert Gnielka.

2015: Erschwinglichste Wohn-Immobilien im Süden
Die höchsten im Hamburger Stadtgebiet erzielbaren Durchschnitts-Kaufpreise für Standard-Eigentumswohnungen* registrierte Grossmann & Berger 2015 erwartungsgemäß mit 6.300 €/m² Wfl. in Harvestehude, die niedrigsten mit 2.000 €/m² Wfl. in Neugraben-Fischbek und Marmstorf. Mit 9.500 €/m² Wfl. waren Standard-Stadtvillen*** in Harvestehude und Rotherbaum am kostspieligsten. Am preiswertesten waren Standard-Einfamilienhäuser** mit 2.000 €/m² Wfl. in Harburg.

2016: Geringere Preissteigerungen
2016 werden die Kaufpreise weiter zulegen, jedoch weniger stark als im Vorjahr. In einigen Regionen und bei einzelnen Immobilienarten könnten sie auch stagnieren, vor allem in Lagen, in denen die Wertzuwächse voll ausgeschöpft sind. Der Nachfrageüberhang wird sich noch stärker in den „Speckgürtel“ verlagern, insbesondere bei Einfamilien- und Doppelhäusern. „Der „Speckgürtel“ kommt für Käufer allerdings nur in Frage, wenn ihre Immobilie gut an die Innenstadt angebunden ist, eine infrastrukturelle Nahversorgung und eine geeignete Kinderbetreuung vorhanden sind“, sagt Gnielka zu den ausschlaggebenden Kaufkriterien. „Sind diese Anforderungen erfüllt, dürften durch die steigende Nachfrage im „Speckgürtel“ größere Preissprünge eintreten.“ Inwieweit sich die Flüchtlingsthematik 2016 auf den Immobilienmarkt auswirkt, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass die konzentrierte Unterbringung Auswirkungen auf die lokale Preisentwicklung haben wird.

2016: „Rising Stars“ mit Potenzial
„Besonderes Entwicklungspotenzial weisen 2016 aus unserer Sicht Rissen, Schnelsen, Bramfeld, Heimfeld, Rothenburgsort und Billstedt auf“, so Gnielka. „Diese Stadtteile stehen entweder kurz vor umfassenden Veränderungen. Oder wir rechnen für 2016 mit einer höheren Nachfrage aufgrund von bisher moderaten Preisen im Vergleich zu angrenzenden Stadtteilen.“ Zudem erfüllen sie die wichtigsten Kaufkriterien: gute Versorgungsinfrastruktur, sehr gute ÖPNV-Anbindung, vielfältiges Angebot an Naherholung und Freizeitmöglichkeiten. Das höchste Preisplus für Standard-Eigentumswohnungen* der „Rising Stars“ erwarten die Experten von Grossmann & Berger mit 9,1 % (auf 3.600 €/m² Wfl.) für Rissen, den größten Preiszuwachs für Standard-Einfamilienhäuser** mit 7,4 % (auf 2.900 €/m² Wfl.) in Billstedt.

G&B-Preistrend: Unsere Einschätzung über aktuell und mittelfristig am Markt erzielbare Kaufpreise für folgende Standard-Immobilien:
* Standard-Eigentumswohnung: 3 Zimmer, rund 80 m² Wfl., 1. OG, Aufzug, Einbauküche
** Standard-Einfamilienhaus: freistehend, mit Keller, mind. 130 m² Wfl., lagetypische Grundstücksgröße
*** Standard-Stadtvilla: 2 bis 3,5 Geschosse, mind. 150 m² Wfl., großzügige Raumausstattung, Garten

Die anhängende Grafik und das anhängende Foto sind zur Verwendung freigegeben (Quelle: Grossmann & Berger).

Mögliche Bildunterschrift: Für dieses klassische Stadthaus mit einem nicht einsehbaren Garten im Hamburger Stadtteil Winterhude fand Grossmann & Berger 2015 einen Käufer.

Der vollständige Marktbericht steht auf unserer Website zum Download bereit.
Britt Finke
Pressekontakt
Britt Finke
Bleichenbrücke 9
20354 Hamburg
  
Tel.:+49 (0)40 / 350 80 2 - 993
Fax:+49 (0)40 / 350 80 2 - 36
b.finke@grossmann-berger.de
 
 
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